Hubig verteidigt SPD-Pläne für Social-Media-Verbot für Kinder

16. Februar 2026
1 min Lesezeit

Hubig verteidigt SPD-Pläne für Social-Media-Verbot für Kinder

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Social-Media-Nutzung von Kindern Berlin

() – Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat das von ihr mitunterzeichnete SPD-Positionspapier für ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren gegen Kritik verteidigt.

„Soziale Medien sind fester Bestandteil der Lebensrealität junger Menschen.“, sagte Hubig der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). „Wir müssen aber erkennen, dass ihre Nutzung gerade bei Kindern und Jugendlichen schaden kann und es darum klarer rechtlicher Leitplanken bedarf.“ Man wolle kein pauschales Totalverbot, „sondern eine altersgestufte, differenzierte Regelung, die Teilhabe ermöglicht und zugleich entwicklungsbedingte Schutzbedürfnisse berücksichtigt“, so Hubig.

Plattformen und andere Anbieter setzten gezielt auf manipulative Designs und Glücksspielelemente, „um Nutzer bei der Stange zu halten und regelrecht abhängig zu machen“, kritisierte Hubig. „Viele Kinder und Jugendliche betonen selbst, wie sehr sie sich belastet fühlen durch soziale Medien mit ihrer ständigen Online-Verfügbarkeit. Mittlerweile wünschen sich viele von ihnen Altersgrenzen und Beschränkungen“, so Hubig.

„Kinder und Jugendliche haben ein Recht, ungestört aufzuwachsen: ohne Cybermobbing, permanentes Vergleichen oder Schönheitsideale, die niemand in der realen Welt erfüllen kann. Es ist entscheidend, endlich verbindliche Regeln zu schaffen, die Kinder und Jugendliche wirksam schützen und das Vertrauen in digitale Räume nachhaltig stärken“, mahnte die SPD-Politikerin und Bundesjustizministerin.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute mit Smartphones (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesjustizministerin Stefanie Hubig verteidigt ein SPD-Positionspapier für ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren.
  • Es soll keine pauschale Verbotsregelung geben, sondern eine altersgestufte Regelung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen.
  • Hubig kritisiert manipulative Designs und den Druck, den soziale Medien auf junge Nutzer ausüben.

Warum ist das wichtig?

  • Schutzbedürfnis von Kindern und Jugendlichen berücksichtigen
  • Manipulative Designs in sozialen Medien gefährden das Wohlbefinden
  • Notwendigkeit verbindlicher Regeln zur Wahrung der Sicherheit und Teilhabe

Wer ist betroffen?

  • Kinder unter 14 Jahren
  • Jugendliche
  • Plattformen und Anbieter von sozialen Medien

Zahlen/Fakten?

  • Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren
  • Altersgestufte, differenzierte Regelung gefordert
  • Viele Kinder und Jugendliche wünschen sich Altersgrenzen und Beschränkungen

Wie geht’s weiter?

  • Einführung eines Social-Media-Verbots für Kinder unter 14 Jahren anstreben
  • Altersgestufte, differenzierte Regelung zur Nutzung sozialer Medien entwickeln
  • Verbindliche Regeln zum Schutz von Kindern und Jugendlichen schaffen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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