Kallas will "kreativ" gegen russische Schattenflotte vorgehen

31. März 2026
1 min Lesezeit

Kallas will "kreativ" gegen russische Schattenflotte vorgehen

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

EU-Politik: Druck auf Russland erhöhen

Brüssel () – Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will den Druck auf Russland durch ein intensiveres Vorgehen gegen die russische Schattenflotte weiter erhöhen. „Wir brauchen mehr wirtschaftlichen Druck auf Russland“, sagte sie am Dienstag den „Tagesthemen“ der ARD.

Man müsse „mit der Schattenflotte etwas tun“. Das sei „ein Instrument, was Russland nutzt, um Öl zu verteilen und so mit den Einkünften auch den Krieg zu finanzieren“, so Kallas. „Hier müssen wir kreativ sein.“

Anlässlich ihres Besuches im ukrainischen Butscha sagte die EU-Außenbeauftragte, man müsse jetzt „mit der Verfolgung der Täter beginnen, obwohl das schwierig ist“. Denn wenn „der Krieg ein Ende findet“, bräuchte man „die Sicherheit, dass die Menschen, die gelitten haben, Gerechtigkeit sehen“.

Auf die Frage, ob durch den Krieg im Nahen Osten Waffen, die eigentlich für die bestimmt seien, umgeleitet würden, antwortete Kallas, es sei „ein Fokuswettbewerb zwischen diesen beiden Kriegen“. Sie hätte die Nato gefragt, ob „Gerät, das Europa finanziert“, in den Nahen Osten gehe. Die Antwort wäre gewesen: „Das stimmt nicht.“ Es gehe weiter in die Ukraine wie geplant.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kaja Kallas (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Kaja Kallas fordert intensiveres Vorgehen gegen die russische Schattenflotte.
  • Es wird ein erhöhter wirtschaftlicher Druck auf Russland angestrebt.
  • Kallas betont die Notwendigkeit, Täter von Kriegsverbrechen zu verfolgen.

Warum ist das wichtig?

  • Erhöhung des wirtschaftlichen Drucks auf Russland zur Kriegsfinanzierung stoppen
  • Dringlichkeit der Verfolgung von Kriegsverbrechern für zukünftige Gerechtigkeit
  • Überwachung der Waffenverteilung, um Unterstützung für die Ukraine sicherzustellen

Wer ist betroffen?

  • Russland
  • EU
  • Ukraine

Zahlen/Fakten?

  • Kaja Kallas betont die Notwendigkeit von mehr wirtschaftlichem Druck auf Russland.
  • Russland nutzt eine Schattenflotte zur Verteilung von Öl und Finanzierung des Krieges.
  • Es besteht ein Wettbewerb um Ressourcen zwischen dem Ukraine-Krieg und dem Nahen Osten.

Wie geht’s weiter?

  • Mehr wirtschaftlichen Druck auf Russland erhöhen
  • Mit der russischen Schattenflotte kreativ umgehen
  • Beginnen mit der Verfolgung der Täter in der Ukraine
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Don't Miss