Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
EU-Politik: Druck auf Russland erhöhen
Limassol () – Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will den Druck auf Russland für Friedensverhandlungen weiter erhöhen.
Man bereite weitere Sanktionen vor, „damit Russland nicht nur vorgibt zu verhandeln, sondern wirklich zu Verhandlungstisch kommt“, sagte Kallas nach dem EU-Außenministertreffen auf Zypern. „Viele Länder betreiben nach wie vor Geschäfte mit Russland, haben gleichzeitig privilegierten Zugang zu Europas Märkten – Europa muss da seine Hebel ansetzen.“
Europa werde „niemals ein neutraler Vermittler zwischen Russland und der Ukraine sein“, sagte die Vizepräsidentin der EU-Kommission. „Wir stehen auf der Seite der Ukraine und wir verteidigen unsere eigenen Sicherheitsinteressen, unsere Kerninteressen.“
Eine bedingungslose Waffenruhe sei eine Voraussetzung für jegliche Friedensverhandlungen. Das hätten die Minister am Donnerstag erneut bekräftigt, sagte Kallas. Sie sprach sich gegen einseitige militärische Begrenzungen aus. „Wenn man das ukrainische Militär begrenzt, während Russland weiter aufrüstet, dann wäre das eine unmittelbare Bedrohung der europäischen Sicherheit.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kaja Kallas (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Kaja Kallas möchte den Druck auf Russland für Friedensverhandlungen erhöhen.
- Weitere Sanktionen gegen Russland werden vorbereitet, um echte Verhandlungen zu erzwingen.
- Europa wird nie neutral zwischen Russland und der Ukraine sein und unterstützt die Ukraine.
Warum ist das wichtig?
- Erhöhung des Drucks auf Russland kann zu echten Friedensverhandlungen führen.
- Sanktionen sollen die Geschäfte mit Russland und den Zugang zu europäischen Märkten einschränken.
- Unterstützung der Ukraine verteidigt europäische Sicherheitsinteressen.
Wer ist betroffen?
- Russland
- Ukraine
- Viele Länder, die Geschäfte mit Russland betreiben
Zahlen/Fakten?
- Kaja Kallas plant weitere Sanktionen gegen Russland.
- Bedingungslose Waffenruhe als Voraussetzung für Friedensverhandlungen.
- Europa wird niemals neutraler Vermittler zwischen Russland und der Ukraine sein.
Wie geht’s weiter?
- Weitere Sanktionen gegen Russland vorbereiten
- Europa bleibt auf der Seite der Ukraine
- Bedingungslose Waffenruhe als Voraussetzung für Friedensverhandlungen
