Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Stellungnahme zur Ukraine-Konferenz in Butscha
Saarbrücken () – Die saarländische Ministerpräsidentin und Bundesratsvizepräsidentin Anke Rehlinger (SPD) hat Butscha als „Symbol für äußerste Unmenschlichkeit“ bezeichnet. Das teilte die Staatskanzlei des Landes am Dienstag mit.
Rehlinger hatte auf der Zweiten Butscha-Konferenz in der Ukraine als Vertreterin des Bundesrates gesprochen.
Die Teilnehmenden der Konferenz verabschiedeten eine gemeinsame Erklärung, in der sie fordern, Russland für seine Verbrechen zur Verantwortung zu ziehen. Neben Vertretern aus mehr als 15 europäischen Ländern nahmen auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und weitere Mitglieder der ukrainischen Staatsführung teil.
Rehlinger sagte, dass es niemals eine Friedenslösung über die Köpfe der Ukrainer hinweg geben dürfe. Die Bundesratsvizepräsidentin warnte davor, den Krieg als Normalzustand zu akzeptieren.
Vor der Konferenz fand eine Gedenkzeremonie für die über 450 Zivilisten statt, die im Frühjahr 2022 in Butscha unter russischer Besatzung getötet worden waren
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anke Rehlinger am 27.03.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Anke Rehlinger bezeichnet Butscha als "Symbol für äußerste Unmenschlichkeit".
- Bei der Zweiten Butscha-Konferenz wurde eine gemeinsame Erklärung verabschiedet, die Russland für seine Verbrechen zur Verantwortung ziehen fordert.
- Es fand eine Gedenkzeremonie für über 450 getötete Zivilisten aus Butscha statt.
Warum ist das wichtig?
- Thematisierung von Kriegsverbrechen zur Wahrung der Menschenrechte.
- Verstärkung internationaler Solidarität gegen Aggression.
- Sicherstellung, dass Friedenslösungen die betroffenen Völker einbeziehen.
Wer ist betroffen?
- Ukrainer
- Vertreter aus mehr als 15 europäischen Ländern
- Zivilisten in Butscha
Zahlen/Fakten?
- 450 Zivilisten wurden im Frühjahr 2022 in Butscha getötet.
- Anke Rehlinger nahm an der Zweiten Butscha-Konferenz teil.
- Vertreter aus mehr als 15 europäischen Ländern waren anwesend.
Wie geht’s weiter?
- Verantwortung Russlands für Verbrechen fordern
- Friedenslösung nur mit Einbeziehung der Ukraine
- Kriegsnormalisierung verhindern
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