Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik Brandenburg: Woidke setzt auf Zusammenarbeit
Potsdam () – Mit Blick auf die Vereidigung der neuen Minister in Brandenburg hat Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) angekündigt, dass es in der Regierung zwischen SPD und CDU vor allem um ein Miteinander gehen soll. „Wir gemeinsam wollen es schaffen – das ist der neue Ansatz“, sagte er am Mittwoch im RBB-Inforadio.
Natürlich werde es in der Koalition auch unterschiedliche Meinungen geben, aber am Ende müsse man zeigen, „dass die demokratischen Parteien der Mitte Lösungskompetenz haben und dass die Menschen das im Land auch merken.“ Das sei ein Punkt, wo in den letzten Jahren viel Vertrauen verloren gegangen sei, auf der Bundesebene, aber eben auch auf der Landesebene, und das sei die große Herausforderung, vor der man stehe.
Auf die Frage, warum er jetzt nicht die Vertrauensfrage stelle, sagte Woidke, er sehe dafür keine Notwendigkeit: „Diese Koalition steht stabil zu mir und das werden wir sehen bei den schwierigen Debatten, vor denen wir stehen.“ Sollte das irgendwann nicht mehr der Fall sein, dann sei es vermutlich an der Zeit, die Vertrauensfrage zu stellen. „Aber das entscheide ich. Und bis dahin gibt es ja ein Instrument der Opposition, das können auch die nutzen, die meinen, es sollte ein anderer Ministerpräsident gewählt werden oder es sollte Neuwahlen geben – das ist das Instrument des konstruktiven Misstrauensvotums.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Dietmar Woidke (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Ministerpräsident Dietmar Woidke kündigt Miteinander in der Koalition von SPD und CDU an.
- Unterschiedliche Meinungen innerhalb der Koalition werden akzeptiert, Ziel ist Lösungsfindung.
- Woidke sieht keine Notwendigkeit für die Vertrauensfrage, die Koalition stehe stabil.
Warum ist das wichtig?
- Betonung auf Zusammenarbeit zwischen SPD und CDU
- Wiederherstellung des Vertrauens in demokratische Institutionen
- Stabilität der Koalition als Grundlage für zukünftige Herausforderungen
Wer ist betroffen?
- Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD)
- Koalitionspartner SPD und CDU
- Menschen im Land Brandenburg
Zahlen/Fakten?
- Ministerpräsident Dietmar Woidke kündigt Miteinander zwischen SPD und CDU an.
- Woidke sieht keine Notwendigkeit für eine Vertrauensfrage.
- Große Herausforderung: Vertrauen zurückgewinnen auf Landes- und Bundesebene.
Wie geht’s weiter?
- Koalition zwischen SPD und CDU fokussiert auf Miteinander
- Ziel: Wiederherstellung des Vertrauens in die demokratischen Parteien
- Woidke offen für das Instrument des konstruktiven Misstrauensvotums
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