Ukraine bleibt größter Empfänger deutscher Rüstungsexporte

15. Juli 2026
1 min Lesezeit

Politik: Rüstungsexporte aus

Berlin () – Die Bundesregierung hat im ersten Halbjahr 2026 nach vorläufigen Angaben Genehmigungen für die Ausfuhr von Rüstungsgütern im Gesamtwert von rund 13,87 Milliarden Euro erteilt. Für die Ukraine wurden Rüstungsexporte im Gesamtwert von rund 2,5 Milliarden Euro genehmigt, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch mit. Weitere Hauptempfängerländer sind die USA, die , Tschechien, Litauen, , Lettland, Norwegen, und .

Vom Genehmigungswert entfallen anteilig rund 9,6 Milliarden Euro auf Kriegswaffen und rund 4,3 Milliarden Euro auf sonstige Rüstungsgüter. Rund 12,8 Milliarden Euro entfallen auf erteilte Einzelausfuhrgenehmigungen und rund 1,1 Milliarden Euro auf Meldewerte zu Allgemeinen Genehmigungen.

Für Lieferungen in EU-, Nato- und Nato-gleichgestellte Länder gab es Genehmigungen für Rüstungsgüter in Höhe von fast 9 Milliarden Euro. Weitere rund 2,5 Milliarden Euro an Rüstungsexportgenehmigungen wurden für die Ukraine zur militärischen Unterstützung ihrer Selbstverteidigung gegen den völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg erteilt. Die Ukraine ist damit sowohl das Drittland mit dem höchsten Genehmigungswert als auch insgesamt das Land mit dem höchsten Genehmigungswert. Für Drittländer insgesamt (einschließlich Ukraine) wurden Genehmigungen in Höhe von rund 4,9 Milliarden Euro erteilt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Panzer auf Lkw (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ukraine bleibt größter Empfänger deutscher Rüstungsexporte

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Die Bundesregierung hat im ersten Halbjahr 2026 Genehmigungen für die Ausfuhr von Rüstungsgütern im Gesamtwert von rund 13,87 Milliarden Euro erteilt
  • Genehmigungen für die Ukraine belaufen sich auf rund 2,5 Milliarden Euro für militärische Unterstützung gegen den russischen Angriffskrieg
  • Von den Genehmigungswerten entfallen etwa 9,6 Milliarden Euro auf Kriegswaffen und rund 4,3 Milliarden Euro auf sonstige Rüstungsgüter

Warum ist das wichtig?

  • Hoher Umfang genehmigter Rüstungsexporte stärkt die verteidigungspolitische Handlungsfähigkeit Deutschlands und beeinflusst Sicherheits- und Beschaffungsplanungen bei Empfängerländern
  • Genehmigungen von rund 2,5 Milliarden Euro für die Ukraine unterstützen militärisch ihre Selbstverteidigung gegen den russischen Angriffskrieg
  • Der Großteil der Genehmigungen entfällt auf Kriegswaffen und auf Einzelausfuhrgenehmigungen, was auf eine gezielte und konkrete operative Exportfreigabe hindeutet

Wer ist betroffen?

  • Ukraine
  • USA
  • Niederlande

Zahlen/Fakten?

  • 13,87 Milliarden Euro Gesamtwert der Genehmigungen für die Ausfuhr von Rüstungsgütern im ersten Halbjahr 2026
  • 2,5 Milliarden Euro Genehmigungen für Rüstungsexporte für die Ukraine
  • 9,6 Milliarden Euro Kriegswaffen und 4,3 Milliarden Euro sonstige Rüstungsgüter

Wie geht’s weiter?

  • Im zweiten Halbjahr 2026 werden weitere Genehmigungen für die Ausfuhr von Rüstungsgütern erwartet
  • Die Ukraine erhält weiterhin militärische Unterstützung über erteilte Rüstungsexportgenehmigungen
  • Weitere Hauptempfängerländer bleiben voraussichtlich u. a. die USA, die Niederlande und mehrere europäische Staaten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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