Warken lehnt Streichung von Zahnarztleistungen ab

2. Februar 2026
1 min Lesezeit

Warken lehnt Streichung von Zahnarztleistungen ab

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitspolitik in Berlin: Zahnarztleistungen im Fokus

() – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat die Vorschläge des CDU-Wirtschaftsrates zur Abschaffung von Zahnarztleistungen in der GKV zurückgewiesen.

„Die Forderung, Zahnbehandlungen aus dem Leistungskatalog der GKV zu streichen, wird nicht umgesetzt“, sagte sie am Montag. „Das schließe ich aus, denn es wäre eine Abkehr des Kerngedankens unseres Solidarsystems und widerspricht dem Ziel, Prävention zu stärken.“

Zuvor hatte es parteiübergreifend Kritik an dem Vorstoß gegeben, der sich auch mehrere Politiker der Union anschlossen. So bezeichnete etwa der rheinland-pfälzische CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder Forderungen nach Streichung von staatlichen Zahnarztleistungen als „absurd“. Mit der Debatte verliere man viele Bürger, die sich zu Recht Sorgen darüber machten, ob sie ihren Zahnarztbesuch nun privat zahlen müssen oder nicht, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Andreas Audretsch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, sagte unterdessen der „Rheinischen Post“, dass die Union arbeitende Menschen demütige und wolle, dass man wieder an den Zähnen erkenne, ob Menschen arm oder reich seien. „Nichts anderes ist die Forderung, den Besuch beim Zahnarzt aus dem Versicherungskatalog zu streichen. Das macht die Gesellschaft kaputt.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nina Warken am 30.01.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat Vorschläge zur Abschaffung von Zahnarztleistungen in der GKV zurückgewiesen.
  • Es gab parteiübergreifende Kritik an dem Vorstoß, auch von Politikern der Union.
  • Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen äußerte, die Forderung verletze die soziale Gerechtigkeit.

Warum ist das wichtig?

  • Sicherstellung des Zugangs zu Zahnbehandlungen für alle Bürger
  • Verteidigung des Solidarsystems der gesetzlichen Krankenversicherung
  • Vermeidung von sozialer Ungerechtigkeit im Gesundheitswesen

Wer ist betroffen?

  • Bürger, die Zahnarztleistungen in Anspruch nehmen
  • arbeitende Menschen
  • Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung

Zahlen/Fakten?

  • Zahnbehandlungen bleiben im Leistungskatalog der GKV.
  • Kritik an der Streichung von Zahnarztleistungen ist parteiübergreifend.
  • Forderung nach Streichung wird als "absurd" bezeichnet.

Wie geht’s weiter?

  • Es wird keine Streichung von Zahnarztleistungen aus der GKV geben.
  • Die Diskussion hat parteiübergreifende Kritik hervorgerufen.
  • Die Debatte könnte das Vertrauen der Bürger in das Solidarsystem beeinträchtigen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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