Landkreise: Kommunen sollen sich auf Geflüchtete vorbereiten

5. März 2026
1 min Lesezeit

Landkreise: Kommunen sollen sich auf Geflüchtete vorbereiten

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Flüchtlingspolitik in Deutschland: Vorbereitung auf Krisen

() – Angesichts der Eskalation des Nahostkonflikts stellt sich die Frage, ob Länder und Kommunen in auf Geflüchtete aus dem vorbereitet wären.

Kay Ruge, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistags, sagte der „Rheinischen Post“ (Donnerstag): „Aktuell gibt es keine belastbaren Anhaltspunkte für eine neue Flüchtlingswelle. Länder und Kommunen sollten aber vorbereitet sein.“ Zuletzt seien wegen sinkender Flüchtlingszahlen die Unterbringungsmöglichkeiten in Deutschland reduziert worden. „Das müssen wir überdenken.“

Dabei sei es aus kommunaler Sicht von entscheidender Bedeutung, dass auch Vorhaltekosten von Bund und Ländern getragen werden, fordert Ruge. Damit sind Kosten gemeint, die dadurch entstehen, dass Unterbringungsmöglichkeiten für künftige Geflüchtete bereitgehalten werden. Einige Kommunen zahlen etwa Miete für Notunterkünfte in Gewerbehallen oder Hotels. Die Finanzierung dessen dürfe nicht zulasten der Kommunen fallen, kritisiert der Hauptgeschäftsführer. „Generell plädieren wir dafür, dass den Geflüchteten in erster Linie vor allem in den angrenzenden Regionen Schutz gewährt werden sollte.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Asylunterkunft (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Kay Ruge äußert Bedenken zur Vorbereitung auf Geflüchtete aus dem Iran.
  • Derzeit keine Hinweise auf eine neue Flüchtlingswelle, aber Vorbereitungen sind nötig.
  • Kommunen fordern finanzielle Unterstützung für Unterbringungskosten.

Warum ist das wichtig?

  • Vorbereitung auf mögliche Flüchtlingswelle aus dem Iran ist wichtig für die kommunale Infrastruktur
  • Vorhaltekosten müssen von Bund und Ländern getragen werden, um Kommunen zu entlasten
  • Schutz für Geflüchtete sollte vorrangig in angrenzenden Regionen gewährleistet werden

Wer ist betroffen?

  • Geflüchtete aus dem Iran
  • Kommunen in Deutschland
  • Länder in Deutschland

Zahlen/Fakten?

  • Aktuell keine belastbaren Anhaltspunkte für neue Flüchtlingswelle
  • Unterbringungsmöglichkeiten in Deutschland reduziert wegen sinkender Flüchtlingszahlen
  • Kosten für Vorhaltekosten sollen nicht zulasten der Kommunen fallen

Wie geht’s weiter?

  • Vorbereitung der Länder und Kommunen auf mögliche Geflüchtete aus dem Iran
  • Überdenken der reduzierten Unterbringungsmöglichkeiten in Deutschland
  • Vorhaltekosten müssen von Bund und Ländern getragen werden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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