Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Zivilschutz und Sicherheitspolitik in Deutschland
Berlin () – Der Deutsche Landkreistag fordert mehr Anstrengungen beim Zivilschutz über die geplanten Investitionen des Bundes hinaus. Angesichts der veränderten Sicherheitslage, hybrider Bedrohungen, möglicher Anschlags- und Kriegsszenarien sowie zunehmender Naturkatastrophen sei es richtig, die staatliche Krisenvorsorge deutlich ernster zu nehmen und hierfür zusätzliche Mittel bereitzustellen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Landkreistags, Kay Ruge, der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).
Dabei dürfe ein solcher Aufwuchs allerdings nicht allein aus der Perspektive des Bundes betrachtet werden. Bevölkerungsschutz funktioniere vor allem vor Ort: in den Landkreisen und Gemeinden, mit den dortigen Leitstellen, Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Krankenhäusern und Verwaltungsstäben, sagte er.
Wie viel von den anzuschaffenden Fahrzeugen und weiteren Ausstattungsgegenständen im Wege ergänzender Ausstattung am Ende tatsächlich bei den Landkreisen ankommen werde, lasse sich erst beurteilen, wenn der genaue Inhalt des Paktes bekannt sei. „Angesichts der deutlich veränderten Bedrohungslage werden jedenfalls weitere Investitionen erforderlich sein“, mahnte Ruge. Der Pakt könne daher nur ein erster Schritt sein. Die Landkreise erwarteten, dass der Bund seine neuen Finanzierungsmöglichkeiten auch über den Pakt hinaus umfassend nutze, so der Hauptgeschäftsführer des Landkreistags.
Entscheidend sei eine abgestimmte Gesamtstrategie. Länder und kommunale Spitzenverbände müssten deshalb von Beginn an eng in die weiteren Planungen einbezogen werden. Die aktuellen Entwicklungen sehe man demnach als ersten Schritt zu einem abgestimmten, gemeinsamen Vorgehen von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden, sagte Ruge.
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| Bildhinweis: | Katastrophenschutz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Deutscher Landkreistag fordert mehr Anstrengungen beim Zivilschutz.
- Verantwortliche müssen Landkreise und Gemeinden in die Planung einbeziehen.
- Notwendigkeit zusätzlicher Investitionen aufgrund veränderter Bedrohungslage wird betont.
Warum ist das wichtig?
- Notwendigkeit zusätzlicher Mittel für Krisenvorsorge angesichts veränderter Sicherheitslage
- Wichtigkeit der engen Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen im Bevölkerungsschutz
- Erste Schritte zu einer abgestimmten Gesamtstrategie für effektiven Zivilschutz
Wer ist betroffen?
- Bevölkerungsschutz in Landkreisen und Gemeinden
- Leitstellen, Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Krankenhäuser
- Kommunale Spitzenverbände und Länder
Zahlen/Fakten?
- Bund soll zusätzliche Mittel für Zivilschutz bereitstellen
- Landkreise erwarten umfassende Nutzung neuer Finanzierungsmöglichkeiten
- Notwendigkeit einer abgestimmten Gesamtstrategie für Krisenvorsorge
Wie geht’s weiter?
- Weitere Investitionen im Zivilschutz fordern
- Enge Abstimmung zwischen Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden notwendig
- Erwartung auf umfassende Nutzung neuer Finanzierungsmöglichkeiten über den Pakt hinaus
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