Familienunternehmer-Chefin unterstellt Merz Führungsschwäche

11. April 2026
1 min Lesezeit

Familienunternehmer-Chefin unterstellt Merz Führungsschwäche

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft und Politik in Berlin

() – Angesichts stagnierenden Wachstums und sinkender Investitionen hat die Präsidentin des Verbandes „Die Familienunternehmer“, Marie-Christine Ostermann, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu einem entschlosseneren Handeln gegen den wirtschaftlichen Niedergang aufgefordert.

„Ich erwarte von ihm, dass er mehr führt und dass er sich jetzt auch gegenüber seinem Koalitionspartner durchsetzt“, sagte Ostermann der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Die Unternehmerin betonte, dass der Kanzler zwar die Wirtschaft verstehe, sie sich aber trotzdem fragt, was diese Regierung erreichen möchte.

Zudem forderte sie strukturelle Reformen: „Die Lohnzusatzkosten sind ein sehr wichtiger Faktor für die Unternehmen. Die explodieren Richtung 45 Prozent, die sollten aber wieder Richtung 40 Prozent gehen. Die müssen sinken. Dafür braucht es aber beispielsweise eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung, eine Abschaffung der Frühverrentung.“

Außerdem fordert die Unternehmerin Entlastungen bei den Kosten für Energie und Sozialversicherungen sowie bei den Steuern und im Bereich Bürokratie. Der Spitzensteuersatz solle erst ab 100.000 Euro greifen, so Ostermann.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Marie-Christine Ostermann (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Marie-Christine Ostermann fordert Bundeskanzler Friedrich Merz zu entschlossenem Handeln gegen wirtschaftlichen Niedergang auf.
  • Sie verlangt strukturelle Reformen und Senkung der Lohnzusatzkosten.
  • Weitere Forderungen umfassen Entlastungen bei Energie, Sozialversicherungen und Steuern.

Warum ist das wichtig?

  • Stagnierendes Wachstum und sinkende Investitionen gefährden die Wirtschaft.
  • Notwendigkeit von strukturellen Reformen zur Entlastung der Unternehmen und Förderung des Wachstums.

Wer ist betroffen?

  • Unternehmen
  • Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
  • Arbeitnehmer

Zahlen/Fakten?

  • Lohnzusatzkosten steigen Richtung 45 Prozent, Ziel sind 40 Prozent.
  • Spitzensteuersatz soll erst ab 100.000 Euro greifen.
  • Forderung nach strukturellen Reformen und Entlastungen bei Energie- und Sozialversicherungs-Kosten.

Wie geht’s weiter?

  • Entschlossenes Handeln von Bundeskanzler Friedrich Merz gefordert
  • Strukturelle Reformen und Senkung der Lohnzusatzkosten erforderlich
  • Entlastungen bei Energie- und Sozialversicherungskosten sowie Bürokratie nötig
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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