Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik in Sachsen: Atomkraft und AfD
Dresden () – Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer macht den Atomausstieg für den Höhenflug der AfD mit verantwortlich. „Wir haben die Chance verspielt, einen messbaren Teil der deutschen Energieversorgung CO2-frei zu günstigen Preisen zu bestreiten“, sagte der CDU-Vize den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).
„Das war ein Brandbeschleuniger für die AfD und ein Riesenbeitrag zur Politikverdrossenheit – aus grüner Ideologie heraus.“ Die Brennstäbe könnten nicht das Argument sein, so Kretschmer. „Eine ganze Reihe von EU-Staaten beziehen sie immer noch aus Russland.“
Kretschmer sieht die Atomkraft in Deutschland nicht am Ende. „Wir sind noch nicht an dem Punkt, an dem wir entscheiden müssen, ob wir ein neues Atomkraftwerk bauen“, sagte er. „Klar ist, dass Strom kein knappes, teures Gut sein darf. Der Strompreis muss niedrig sein.“
Der Regierungschef weiter: „Polen steigt in die Atomkraft ein, wir sprengen die letzten Kühltürme. Das ist total bitter.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Atomkraftwerk (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Michael Kretschmer macht den Atomausstieg für den Aufstieg der AfD verantwortlich.
- Er sieht die Atomkraft in Deutschland nicht am Ende und fordert niedrigere Strompreise.
- Kretschmer kritisiert, dass andere EU-Staaten weiterhin auf Atomkraft setzen.
Warum ist das wichtig?
- Atomausstieg wird als Beitrag zur Stärkung der AfD gesehen
- Energieversorgung könnte CO2-frei und kostengünstig sein
- Vergleich zu anderen EU-Staaten, die weiterhin Atomkraft nutzen
Wer ist betroffen?
- Sachsen
- AfD
- EU-Staaten
Zahlen/Fakten?
- Atomausstieg verantwortlich für Höhenflug der AfD
- Chance auf CO2-freie Energieversorgung zu günstigen Preisen verspielt
- Polen steigt in die Atomkraft ein, Deutschland schließt Kühltürme
Wie geht’s weiter?
- Kretschmer fordert Überdenken des Atomausstiegs
- Diskussion über zukünftige Energieversorgung und Atomkraft in Deutschland
- Möglichkeit eines neuen Atomkraftwerks wird nicht ausgeschlossen
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