Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheit und Bildung in Düsseldorf
Düsseldorf () – Angesichts der von der Bundesregierung geplanten gesetzlich geregelten Infarktvorsorge dringen Intensivmediziner auf eine Stärkung der Gesundheitskompetenz schon bei Grundschülern. „Es ist ausdrücklich zu begrüßen, dass die Politik die Infarktvorsorge stärker in den Fokus rückt“, sagte Uwe Janssens, Medizinischer Geschäftsführer der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).
Er würde es für konsequent halten, Gesundheitskompetenz als verpflichtendes Schulfach ab der Grundschule einzuführen. Kinder sollten früh verstehen, welche Rolle Blutdruck, Blutfette, Bewegung, Ernährung und Rauchen für ihr späteres Herz-Kreislauf-Risiko spielen. Derzeit sei Gesundheitswissen noch stark vom sozialen Status und Bildungsniveau abhängig – das verstärke gesundheitliche Ungleichheit anstatt sie zu reduzieren.
„Wenn Menschen wissen, wie sie ihren Blutdruck und Cholesterinwert kontrollieren, welche Bedeutung regelmäßige körperliche Aktivität hat und wie schädlich Rauchen wirklich ist, können wir viele Erstinfarkte verhindern“, erklärte Janssens. Die konsequente Kontrolle klassischer Risikofaktoren wie Rauchen und Blutdruck könne das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulären Tod um 30 bis 40 Prozent senken.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kinder in einer Schule (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Intensivmediziner fordern stärkere Gesundheitskompetenz in Grundschulen.
- Einführung eines verpflichtenden Schulfachs zu Gesundheitswissen ab der Grundschule vorgeschlagen.
- Ziel: Reduzierung gesundheitlicher Ungleichheit und Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der Gesundheitskompetenz kann gesundheitliche Ungleichheiten reduzieren.
- Frühzeitige Bildung über Risikofaktoren kann Erstinfarkte verhindern.
- Einführung als verpflichtendes Schulfach fördert langfristige Gesundheit.
Wer ist betroffen?
- Grundschüler
- Menschen mit niedrigem sozialen Status und Bildungsniveau
- Patienten mit Herz-Kreislauf-Risiko
Zahlen/Fakten?
- Gesundheitskompetenz sollte als Schulfach ab der Grundschule eingeführt werden.
- Kontrolle von Risikofaktoren kann das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall um 30 bis 40 Prozent senken.
- Gesundheitswissen ist stark vom sozialen Status und Bildungsniveau abhängig.
Wie geht’s weiter?
- Einführung von Gesundheitskompetenz als Schulfach ab Grundschule
- Frühzeitige Aufklärung über Blutdruck, Blutfette, Bewegung, Ernährung und Rauchen
- Ziel: Reduzierung gesundheitlicher Ungleichheit und Prävention von Erstinfarkten
- IG BAU will staatliche Mehrheitsbeteiligung bei Immobilienkonzernen - 3. Juli 2026
- Intensivmediziner wollen Gesundheitskompetenz als Schulfach - 3. Juli 2026
- Fußball-WM: Spanien gewinnt Sechzehntelfinale gegen Österreich - 2. Juli 2026
