Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Energiepolitik und Forschung in Berlin
Berlin () – Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) erteilt Mini-Atomkraftwerken eine vorläufige Absage. Bei der Frage der künftigen Stromversorgung dürfe es keine Denkverbote geben, sagte Bär der „Rheinischen Post“. Entscheidend sei, dass alle Optionen sachlich geprüft und technologisch vorangekommen werden. Gleichzeitig sei klar: Das BMFTR fördere die Forschung zu den sogenannten Mini-Atomkraftwerken derzeit nicht.
Derweil hält es Bär für realistisch, dass der erste Fusionsreaktor bereits im kommenden Jahrzehnt in Deutschland gebaut werden könnte. „Ich bin überzeugt: In den 2030er-Jahren können wir so weit sein, Sonnenenergie im großen Maßstab auf die Erde zu bringen“, sagte sie. Man stehe an der Schwelle zu einem technologischen Durchbruch, den viele noch selbst erleben würden.
Vor dem Hintergrund der Hightech-Agenda sagte die Ministerin, dass Wissenschaft und Wirtschaft enger zusammengedacht werden müssten. „Wissenschaft darf kein Selbstzweck bleiben, sondern muss sich am Weg zur Marktreife messen lassen“, erklärte sie. Es brauche „mehr Transfer, mehr Anwendung, mehr wirtschaftliche Wirkung“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Atomkraftwerk (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesforschungsministerin Dorothee Bär erteilt Mini-Atomkraftwerken eine vorläufige Absage.
- Forschung zu Mini-Atomkraftwerken wird derzeit nicht gefördert.
- Bär hält den Bau eines Fusionsreaktors in Deutschland im kommenden Jahrzehnt für realistisch.
Warum ist das wichtig?
- Ministerin Bär spricht sich für sachliche Prüfung aller Energieoptionen aus
- Fusionsreaktor könnte in den 2030er-Jahren in Deutschland gebaut werden
- Wissenschaft und Wirtschaft müssen enger verzahnt werden für mehr wirtschaftliche Wirkung
Wer ist betroffen?
- Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU)
- Wissenschaft und Wirtschaft
Zahlen/Fakten?
- Bundesforschungsministerin Dorothee Bär erteilt Mini-Atomkraftwerken eine vorläufige Absage.
- Bär hält es für realistisch, dass der erste Fusionsreaktor im kommenden Jahrzehnt in Deutschland gebaut werden könnte.
- Ziel: Sonnenenergie im großen Maßstab in den 2030er-Jahren nutzbar machen.
Wie geht’s weiter?
- Minis-Atomkraftwerken wird vorläufig eine Absage erteilt.
- Fusionsreaktor könnte im kommenden Jahrzehnt in Deutschland gebaut werden.
- Wissenschaft und Wirtschaft müssen enger zusammenarbeiten.
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