Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Pflegeversicherung: DGB kritisiert Reformpläne in Berlin
Berlin () – Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), im Rahmen der Pflegereform die Beiträge für Kinderlose zu erhöhen, scharf kritisiert.
„Kinderlose zum wiederholten Male mit höheren Beiträgen dafür bestrafen zu wollen, dass sie – aus welchen Gründen auch immer – keine Kinder haben, löst die strukturellen Probleme der Pflegeversicherung absehbar nicht“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgabe).
Kinderlose Menschen würden ohne Not diskriminiert, beklagte sie. „Pflege muss bezahlbar werden und darf nicht länger zu Altersarmut führen, dafür müssen Pflegebedürftige endlich von steigenden Eigenanteilen entlastet werden“, forderte Piel. Leistungskürzungen lösten das Reformversprechen nicht ein, so die Gewerkschafterin.
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| Bildhinweis: | Anja Piel (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- DGB kritisiert Pläne von Gesundheitsministerin Warken zur Erhöhung der Beiträge für Kinderlose im Rahmen der Pflegereform.
- Anja Piel beklagt Diskriminierung kinderloser Menschen und fordert eine Entlastung für Pflegebedürftige.
Warum ist das wichtig?
- Kritik an Diskriminierung kinderloser Menschen durch höhere Beiträge
- Notwendigkeit, Pflege bezahlbar zu machen und Altersarmut zu verhindern
- Forderung nach Entlastungen für Pflegebedürftige anstelle von Leistungskürzungen
Wer ist betroffen?
- kinderlose Menschen
- Pflegebedürftige
- DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund)
Zahlen/Fakten?
- Erhöhung der Beiträge für Kinderlose geplant
- Kritik vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB)
- Pflege sollte bezahlbar und Altersarmut vermeidend sein
Wie geht’s weiter?
- DGB kritisiert Pläne zur Beitragserhöhung für Kinderlose
- Forderung nach Entlastung der Pflegebedürftigen von Eigenanteilen
- Lösung der strukturellen Probleme der Pflegeversicherung notwendig
