Politik: Debatte um Leihmutterschaft in Berlin
Berlin () – In der Debatte um die Elternschaft von Unionsfraktionschef Jens Spahn und seinem Mann mithilfe einer Leihmutter in den USA warnt die CDU-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker vor Missbrauch und Ausbeutung von Frauen.
„Nicht alles, was medizinisch machbar ist, ist auch ethisch akzeptabel“, sagte die Christdemokratin dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„. Menschliches Leben dürfe nicht zur Ware gemacht werden, eine Frau dürfe nicht auf ihre biologische Funktion reduziert werden. Das widerspreche der Menschenwürde und öffne den Weg für Missbrauch und Ausbeutung. Die CDU sei deshalb gegen jede Form von Leihmutterschaft, sagte Winkelmeier-Becker und bekräftigte, dass die Partei klar auf dieser Linie bleiben werde.
Ferner sagte sie, Reproduktionsmedizin sei ein wachsender Markt in Deutschland, der auf neue lukrative Geschäftsmodelle ohne ethische Limits in Deutschland hoffe. „Es wird schwerer, bleibt aber aus meiner Sicht umso notwendiger, dagegen zu halten.“ Ohne namentlich auf Spahn einzugehen, erklärte sie: „Wenn ein Kind auf diesem Weg geboren wird, ist es natürlich genauso willkommen wie jedes andere Kind.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Elisabeth Winkelmeier-Becker (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Elisabeth Winkelmeier-Becker warnt in der Debatte um die Elternschaft von Jens Spahn vor Missbrauch und Ausbeutung von Frauen durch Leihmutterschaft
- Sie betont, dass menschliches Leben nicht zur Ware gemacht und Frauen nicht auf ihre biologische Funktion reduziert werden dürften
- Die CDU lehne jede Form von Leihmutterschaft ab und wolle auf dieser Linie bleiben
Warum ist das wichtig?
- Warnt vor Missbrauch und Ausbeutung von Frauen durch Leihmutterschaft und eine Reduktion von Menschen auf biologische Funktionen
- Betont, dass menschliches Leben nicht zur Ware gemacht werden dürfe und die Menschenwürde verletzt werde
- Sieht Reproduktionsmedizin als wachsenden Markt mit möglichen Geschäftsmodellen ohne ethische Grenzen und hält dagegen für notwendig
Wer ist betroffen?
- Jens Spahn und sein Mann
- Frauen, die als Leihmütter eingesetzt werden könnten
- Kinder, die über eine Leihmutterschaft geboren werden
Zahlen/Fakten?
- Warnung vor Missbrauch und Ausbeutung von Frauen bei Leihmutterschaft
- CDU sei gegen jede Form von Leihmutterschaft
- Reproduktionsmedizin wachsender Markt in Deutschland mit neuen lukrativen Geschäftsmodellen
Wie geht’s weiter?
- Die CDU bleibt klar gegen jede Form von Leihmutterschaft und warnt vor Missbrauch und Ausbeutung von Frauen
- Reproduktionsmedizin entwickle sich zu einem Markt ohne ethische Grenzen, dagegen müsse man anhalten
- Geborene Kinder seien unabhängig vom Weg der Entstehung genauso willkommen wie andere Kinder
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