Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Empfang von syrischem Präsidenten in Berlin
Berlin () – Die Bundesregierung verteidigt den für Montag geplanten Empfang von Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa. Es sei wichtig, mit dem syrischen Regime im Austausch zu bleiben, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Freitag der .
Dass der Kanzler den syrischen Machthaber sogar zum Mittagessen treffe, sei im Übrigen keine besondere Ehre, sondern eine Frage der Höflichkeit. Dem Vorwurf, dass al-Scharaa ein Kriegsverbrecher sei, wolle er sich ausdrücklich nicht anschließen, so Kornelius.
Die Kurdische Gemeinde Deutschland kritisierte den Besuch. Al-Scharaa sei ein ehemaliger Dschihadistenführer, dessen Organisation Hayat Tahrir al-Sham (HTS) lange Zeit von den Vereinten Nationen als Terrororganisation eingestuft wurde. Er trage Verantwortung für zahlreiche Menschenrechtsverletzungen, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Als früherer Anführer der Al-Nusra-Front stehe al-Scharaa für Massaker, Vertreibungen und systematische Gewalt gegen die Zivilbevölkerung in Syrien. Betroffen seien insbesondere Kurden aller Glaubensrichtungen, aber auch Alawiten, Drusen und Christen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeskanzleramt (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesregierung verteidigt Empfang von Ahmed al-Scharaa.
- Regierungssprecher bezeichnet Treffen als Frage der Höflichkeit.
- Kurdische Gemeinde kritisiert al-Scharaa als Kriegsverbrecher.
Warum ist das wichtig?
- Wichtigkeit des Austauschs mit dem syrischen Regime betont
- Hoher diplomatischer Besuch könnte Einfluss auf die Situation in Syrien haben
- Kritische Stimmen wegen der Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen des Gastgebers
Wer ist betroffen?
- Kurden aller Glaubensrichtungen
- Alawiten
- Drusen
- Christen
Zahlen/Fakten?
- Ahmed al-Scharaa ist ehemaliger Dschihadistenführer.
- Hayat Tahrir al-Sham (HTS) wurde von den UN als Terrororganisation eingestuft.
- Al-Scharaa wird für zahlreiche Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen verantwortlich gemacht.
Wie geht’s weiter?
- Empfang von Ahmed al-Scharaa durch die Bundesregierung bleibt geplant
- Austausch mit dem syrischen Regime wird als wichtig erachtet
- Kritik an Al-Scharaa wegen seiner Vergangenheit und Menschenrechtsverletzungen bleibt bestehen
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