Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Fusionsforschung und KI-Fabriken in Deutschland
Berlin () – Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) rechnet mit einem baldigen Durchbruch in der Fusionsforschung und hat das Ziel bekräftigt, den ersten Fusionsreaktor der Welt in Deutschland zu bauen. „Wir haben im Koalitionsvertrag auch verankert, dass der erste Fusionsreaktor der Welt in Deutschland stehen soll“, sagte Bär dem „Politico“ (Samstag).
Ihr Ministerium habe die Fusion als eine der „ganz großen Schlüsseltechnologien“ in der Hightech-Agenda bestimmt. Zugleich verwies Bär auf bereits laufende Förderungen. „Und deswegen haben wir jetzt auch eine Fusionsroadmap geschrieben, die im Kabinett verabschiedet wurde“, sagte sie.
Zur möglichen Zeitschiene sagte Bär, aus ihrer Sicht sei ein Durchbruch eher Anfang bis Mitte der 2030er Jahre zu erwarten. Ihr Haus konzentriere sich dabei bewusst auf diesen Weg. „Ich habe jetzt in meinem Haushalt für die Fusion 2,4 Milliarden. Wir wollen keine Gießkannenausgaben machen“, so die Bundesforschungsministerin.
Zugleich sieht Bär Deutschland gut aufgestellt für den Aufbau einer europäischen „KI-Gigafactory“. „Mindestens eine soll nach Deutschland“, sagte sie. Die nationale Finanzierung sei gesichert. „Den habe ich auch in meinem Haushalt festgeschrieben.“ Deutschland habe mehrere Konsortien in Stellung gebracht. Die Entscheidung liege nun bei der EU-Kommission.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Dorothee Bär (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesforschungsministerin Dorothee Bär kündigt an, dass Deutschland den ersten Fusionsreaktor der Welt bauen möchte.
- Eine Fusionsroadmap wurde erstellt und im Kabinett verabschiedet.
- Bär erwartet einen Durchbruch in der Fusionsforschung in den 2030er Jahren.
Warum ist das wichtig?
- Bedeutung der Fusionsforschung als Schlüsseltechnologie für Zukunftsanwendungen
- Ziel, ersten Fusionsreaktor der Welt in Deutschland zu bauen, stärkt nationale Forschung
- Geplante Investitionen von 2,4 Milliarden Euro zeigen ernsthaftes Engagement für die Technologie
Wer ist betroffen?
- Bundesforschungsministerin Dorothee Bär
- Deutschland
- EU-Kommission
Zahlen/Fakten?
- 2,4 Milliarden Euro für Fusionsforschung
- Durchbruch in der Fusionsforschung erwartet Anfang bis Mitte der 2030er Jahre
- Ziel: erster Fusionsreaktor der Welt in Deutschland
Wie geht’s weiter?
- Fusionsreaktor soll in Deutschland gebaut werden
- Durchbruch in der Fusionsforschung wird um 2030 erwartet
- Aufbau einer europäischen KI-Gigafactory in Deutschland geplant
- Kubicki will FDP wieder über zehn Prozent führen - 18. April 2026
- Bär erwartet bis Mitte der 2030er Fusionsforschungs-Durchbruch - 18. April 2026
- Gerst oder Maurer: Erster Europäer auf dem Mond soll Deutscher sein - 18. April 2026
