Allensbach-Analyse: Debatte über Teilzeit ging an Sache vorbei

21. März 2026
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Allensbach-Analyse: Debatte über Teilzeit ging an Sache vorbei

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Perspektiven zur Teilzeitarbeit in Berlin

() – Die zu Jahresbeginn von Politikern der Union angezettelte Debatte über „Lifestyle-Teilzeit“ geht weitgehend an den Interessen von Arbeitnehmern wie Arbeitgebern vorbei. Das wird durch eine Allensbach-Umfrage für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Samstag) untermauert.

90 Prozent derer, die in Teilzeit arbeiten, haben sich demnach ohnehin mit ihrem Arbeitgeber geeinigt, nur 2 Prozent mussten sich gegen seinen Willen durchsetzen, indem sie ihr Recht auf Teilzeit in Anspruch nahmen. Dass es bei der Debatte nur um das Recht für diese wenigen ging, hat nur knapp ein Drittel der Befragten verstanden; 39 Prozent dachten, es gehe um alle Arbeitnehmer, ein weiteres Drittel blieb unentschieden.

Insgesamt sind die Gründe für Teilzeitbeschäftigungen vielschichtig. Sie reichen laut Befragung (Mehrfachnennung möglich) von Sorgen vor Überlastung (40 Prozent), den Anforderungen der Kinderbetreuung und -erziehung (27 Prozent) und der Pflege von Angehörigen (14 Prozent) über gesundheitliche Einschränkungen (23 Prozent) bis zu Vorgaben des Arbeitgebers (9 Prozent).

Immerhin knapp jeder dritte Teilzeitbeschäftigte nennt als Grund den Wunsch nach ausreichend frei verfügbarer Zeit für private Hobbys und Freunde (31 Prozent), jeder vierte, dass die Teilzeitbeschäftigung keine finanziellen Einschränkungen bedeutet (24 Prozent). „Das sind wohl die Motive, auf welche die verunglückte Debatte über „Lifestyle-Teilzeit“ abzielte“, heißt es in der Allensbach-Analyse.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute im Sommer (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Debatte über "Lifestyle-Teilzeit" führt nicht zu Interesse von Arbeitnehmern und Arbeitgebern.
  • 90 Prozent der Teilzeitbeschäftigten haben Einigung mit Arbeitgeber erreicht; nur 2 Prozent setzten Recht auf Teilzeit durch.
  • Gründe für Teilzeit umfassen Überlastung, Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen und Wunsch nach Freizeit.

Warum ist das wichtig?

  • Klärung der Missverständnisse bezüglich Teilzeitbeschäftigung und deren Wahrnehmung
  • Wahrnehmung der tatsächlichen Bedürfnisse von Arbeitnehmern in Bezug auf Teilzeit
  • Bedeutung von individuellen Lebensumständen für die Entscheidung zur Teilzeitbeschäftigung

Wer ist betroffen?

  • Teilzeitbeschäftigte
  • Arbeitgeber
  • Angehörige

Zahlen/Fakten?

  • 90 Prozent der Teilzeitbeschäftigten haben sich mit ihrem Arbeitgeber geeinigt
  • Nur 2 Prozent mussten ihr Recht auf Teilzeit gegen den Willen des Arbeitgebers durchsetzen
  • 40 Prozent geben an, Teilzeit wegen Sorgen vor Überlastung zu arbeiten

Wie geht’s weiter?

  • Keine Angabe
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