Söder will CO2-Bepreisung aussetzen

5. März 2026
1 min Lesezeit

Söder will CO2-Bepreisung aussetzen

Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftspolitik in Bayern: CO2-Debatte angestoßen

() – Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder nimmt die hohen Sprit- und Gaspreise zum Anlass, eine Grundsatzdebatte über die CO2-Bepreisung anzustoßen.

Sollte die -Krise länger andauern und das „scharfe Schwert des Kartellrechts“ noch nicht für einen Preisrückgang an den Zapfsäulen ausreichen, müsse man eine zumindest vorübergehende Reduzierung der CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe in Erwägung ziehen. „Wenn in zwei Wochen sich nichts ändert, dann muss man über das CO2 nachdenken“, sagte Söder am Donnerstag dem Nachrichtensender „Welt TV“.

Es könne sein, dass sich „in der jetzigen Phase“ durch die Verknappung von fossilen Brennstoffen „extrem erhöhte Preise ergeben“, warnte Söder.

„Dann ist und Europa durch die sehr hohe CO2-Bepreise im Vergleich zu und anderen im internationalen Nachteil. Also wäre es vorübergehend klug, das auszusetzen, bis die Krise vorbei ist. Diese Krise wird jetzt nicht drei Jahre dauern.“

Perspektivisch müsse man ohnehin CO2-freie Lösungen zur Energieerzeugung finden, auch mit neuen Technologien wie der Kernfusion.

„Aber bis dahin, für eine vorübergehende Maßnahme, könnte das schon zu einer großen Entlastung führen.“

Ein solches Aussetzen wäre für Söder nur der erste Schritt zu einer viel grundsätzlicheren Debatte über die Zukunft der CO2-Bepreisung: „Darüber müssen wir sowieso nachdenken, über die CO2-Bepreisung. Weil sie mittlerweile unsere Wettbewerbsfähigkeit so fundamental beeinträchtigt.“

Söder weiter: „Deswegen werden wir – das aber auch sehr viel europäisch – darüber nachdenken müssen, die CO2-Bepreisung auszusetzen, runterzufahren, um unsere Wirtschaft lebensfähig zu halten.“

Insgesamt müsse in der EU ein Umdenken stattfinden, „wie die gesamte mögliche Energiekrise für den Kontinent wirken könnte, für die Wirtschaft – und sich da auch ein bisschen bewegen“, so Söder.

„Also nicht mit diesem sehr restriktiven Green-Deal-Mindset, das da herrscht.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gaszähler (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Markus Söder fordert Grundsatzdebatte über CO2-Bepreisung aufgrund hoher Sprit- und Gaspreise.
  • Er schlägt vor, die CO2-Abgabe vorübergehend zu reduzieren, wenn die Iran-Krise länger andauert.
  • Söder betont, dass ein Umdenken in der EU notwendig ist, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Warum ist das wichtig?

  • Diskussion über CO2-Bepreisung aufgrund steigender Energiepreise
  • Mögliche vorübergehende Reduzierung der CO2-Abgabe zur Entlastung der Wirtschaft
  • Notwendigkeit eines Umdenkens in der EU bezüglich der Energiekrise und Wettbewerbsfähigkeit

Wer ist betroffen?

  • Verbraucher von fossilen Brennstoffen
  • Unternehmen, die auf fossile Energien angewiesen sind
  • Bürger, die von hohen Sprit- und Gaspreisen betroffen sind

Zahlen/Fakten?

  • CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe könnte vorübergehend reduziert werden
  • Hohe CO2-Bepreisung im Vergleich zu China benachteiligt Deutschland und Europa
  • Debatte über CO2-Bepreisung notwendig für Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über vorübergehende Reduzierung der CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe
  • Notwendigkeit, CO2-freie Lösungen zur Energieerzeugung zu finden
  • Grundsatzdebatte über die Zukunft der CO2-Bepreisung anstoßen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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