Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik Niedersachsen: Windkraftausbau unter Kritik
Hannover () – Die AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag hat einen sofortigen Stopp für den weiteren Ausbau von Windkraftanlagen im Land gefordert. Das teilte der energiepolitische Sprecher der Fraktion, Ansgar Schledde, am Donnerstag mit.
Er behauptete, dass der Ausbau ohne Prüfung des tatsächlichen Bedarfs und der Systemfolgen vorangetrieben werde.
Schledde verwies auf die Kosten des Netzengpassmanagements, die 2024 bundesweit bei rund 2,8 Milliarden Euro gelegen hätten. Niedersachsen als führendes Windkraftland trage einen relevanten Anteil dieser Kosten, die über Netzentgelte auf Verbraucher und Unternehmen umgelegt würden.
Ein Ausbau ohne ausreichenden Netzausbau führe zu häufigeren Abregelungen der Anlagen.
Die Landesregierung halte in ihrer Antwort auf eine AfD-Anfrage an langfristigen Klimazielen fest und plane keine Überprüfung der Ausbauziele. Die AfD fordert, industriepolitische Interessen einzelner Betreiber dürften nicht über Netzstabilität und Verbraucherinteressen gestellt werden.
Ein Ausbau dürfe erst nach transparenter Klärung von Bedarf, Netzlage und Kosten fortgesetzt werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Windräder (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag fordert sofortigen Stopp des Ausbaus von Windkraftanlagen.
- Ansgar Schledde kritisiert den Ausbau ohne Prüfung des Bedarfs und der Systemfolgen.
- Niedersachsen trägt durch Kosten für Netzengpassmanagement relevant zu den Belastungen bei.
Warum ist das wichtig?
- Stopp des Windkrafterausbaus soll unnötige Kosten vermeiden helfen
- Forderung nach Prüfung von Bedarf und Netzstabilität zum Schutz von Verbrauchern
- Sicherstellung der Netzstabilität als Voraussetzung für weiteres Wachstum der Windkraft
Wer ist betroffen?
- Verbraucher
- Unternehmen
- Betreiber von Windkraftanlagen
Zahlen/Fakten?
- Ausbau von Windkraftanlagen soll gestoppt werden
- Kosten des Netzengpassmanagements 2024: ca. 2,8 Milliarden Euro
- Niedersachsen trägt relevanten Anteil an diesen Kosten
Wie geht’s weiter?
- Sofortiger Stopp des Ausbaus von Windkraftanlagen fordern
- Transparente Klärung von Bedarf, Netzlage und Kosten erforderlich
- Überprüfung der Ausbauziele ist nicht geplant
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