AfD in Lüneburg: Landratswahl
Lüneburg () – Der Landesvorsitzende der AfD Niedersachsen, Ansgar Schledde, hat den Ausschluss des AfD-Kandidaten Stephan Bothe von der Landratswahl im Landkreis Lüneburg als politische Willkür bezeichnet. Das hat Schledde am Mittwoch mitgeteilt.
Schledde zufolge wäre der Ausschluss Bothes von der Wahl am 13. September aufgrund einer angeblich fehlenden Verfassungstreue ein „schwerer Eingriff in die Demokratie“.
Bothe sei seiner Ansicht nach ein loyaler und integrer Politiker, der fest auf dem Boden des Grundgesetzes stehe. Der Versuch, ihn mit Einschätzungen des Verfassungsschutzes und ohne konkrete Straftaten oder Verurteilungen von der Wahl auszuschließen, sei Teil einer systematischen Kampagne gegen die AfD, behauptete Schledde.
Die Bürger im Landkreis Lüneburg hätten ein Recht darauf, frei über ihren Landrat zu entscheiden.
Schledde forderte die Kreiswahlleitung und das Innenministerium auf, die Kandidatur von Stephan Bothe unverzüglich zuzulassen. Die AfD werde sich gegen den Vorgang mit allen rechtlichen Mitteln zur Wehr setzen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ansgar Georg Schledde (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- AfD-Landesvorsitzender Ansgar Schledde bezeichnet den Ausschluss des AfD-Kandidaten Stephan Bothe von der Landratswahl im Landkreis Lüneburg als politische Willkür
- Schledde wirft vor, der Ausschluss erfolge wegen angeblicher fehlender Verfassungstreue ohne konkrete Straftaten oder Verurteilungen und sei Teil einer Kampagne gegen die AfD
- Schledde fordert die unverzügliche Zulassung Bothes durch Kreiswahlleitung und Innenministerium und kündigt rechtliche Schritte der AfD an
Warum ist das wichtig?
- Weil der Ausschluss eines Kandidaten als Eingriff in die Demokratie bewertet wird und damit die freie Wahlentscheidung der Bürger im Landkreis Lüneburg betroffen ist
- Weil die Begründung ohne konkrete Straftaten oder Verurteilungen erfolgt und dies als mögliche systematische Kampagne gegen die AfD dargestellt wird
- Weil die AfD rechtliche Schritte fordert, um die Kandidatur durchsetzen zu lassen und damit Einfluss auf den weiteren Wahlablauf hat
Wer ist betroffen?
- Ansgar Georg Schledde, Landesvorsitzender der AfD Niedersachsen
- Stephan Bothe, AfD-Kandidat für die Landratswahl im Landkreis Lüneburg
- Bürger im Landkreis Lüneburg
Zahlen/Fakten?
-
- September
- Landkreis Lüneburg
- Ausschluss wegen angeblich fehlender Verfassungstreue ohne konkrete Straftaten oder Verurteilungen
Wie geht’s weiter?
- AfD Niedersachsen fordert die sofortige Zulassung der Kandidatur von Stephan Bothe durch Kreiswahlleitung und Innenministerium
- AfD will sich mit allen rechtlichen Mitteln gegen den Ausschluss zur Wehr setzen
- Schledde verlangt eine freie Entscheidung der Bürger im Landkreis Lüneburg über den Landrat
- Berichte: Linnemann übernimmt BMG, Warken Kanzleramt - 23. Juli 2026
- Dax lässt deutlich nach – Rohölpreis steigt über 100 US-Dollar - 23. Juli 2026
- Zehneinhalb Jahre Haft nach Messerattacke auf Ex-Partnerin und deren Bekannten - 23. Juli 2026
