Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt
Bildungspolitik im Saarland: Verbesserungen für Ganztagsschulen
Saarbrücken () – Das Saarland hat eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, um die Qualität und Flexibilität der Ganztagsschulen weiter zu verbessern. Das teilte das Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) am Donnerstag mit.
Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot betonte, die Ganztagsschule sei für viele Kinder ein Lebensmittelpunkt, an dem sie lernen, Freundschaften schließen und Unterstützung erfahren. Die neuen Regelungen sollen den Schulen mehr Gestaltungsspielraum geben und die multiprofessionelle Arbeit stärken.
Zu den wichtigsten Änderungen gehört eine deutliche Erhöhung der Projektpauschale für gebundene Ganztagsgrundschulen und -förderschulen.
Statt bisher 300 Euro können nun bis zu 1.000 Euro pro Klasse für Projekte mit außerschulischen Partnern eingesetzt werden. Für Förderschulen werden künftig standortbezogene Vereinbarungen getroffen, um Personalressourcen passgenau festzulegen.
Zudem wurde die Lehrerwochenstundenzuweisung im gebundenen Ganztag an die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) angepasst.
Ab dem 1. Februar 2026 gilt eine flexiblere Regelung für die Schulbetriebszeiten. Gebundene Ganztagsschulen müssen an vier Tagen pro Woche eine ganztägige Veranstaltung von mindestens acht Stunden anbieten, können die konkreten Zeiten aber eigenverantwortlich gestalten.
Eine pädagogisch ausgestaltete offene Anfangs- oder Endzeit von bis zu 30 Minuten wird ermöglicht. Ab dem Schuljahr 2026/27 stellt das Land zusätzliche Mittel für Schulsozialarbeit im weiterführenden Bereich bereit und stockt die Ressourcen für die Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule auf.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kinder in einer Schule (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Saarland beschließt Maßnahmen zur Verbesserung der Ganztagsschulen
- Erhöhung der Projektpauschale auf bis zu 1.000 Euro pro Klasse für Projekte mit außerschulischen Partnern
- Flexiblere Regelung der Schulbetriebszeiten ab Februar 2026
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung der Qualität und Flexibilität von Ganztagsschulen
- Unterstützung für soziale Integration und persönliche Entwicklung der Kinder
- Erhöhung der Projektpauschale fördert Kooperation mit außerschulischen Partnern
Wer ist betroffen?
- Kinder in Ganztagsschulen
- Lehrer und Schulpersonal
- Schulen und außerschulische Partner
Zahlen/Fakten?
- Projektpauschale für gebundene Ganztagsgrundschulen und -förderschulen erhöht von 300 Euro auf bis zu 1.000 Euro pro Klasse
- Ab 1. Februar 2026 müssen gebundene Ganztagsschulen an vier Tagen pro Woche mindestens acht Stunden Veranstaltungen anbieten
- Ab Schuljahr 2026/27 zusätzliche Mittel für Schulsozialarbeit und Verstärkung der Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule
Wie geht’s weiter?
- Erhöhung der Projektpauschale auf bis zu 1.000 Euro pro Klasse
- Flexible Schulbetriebszeiten ab 1. Februar 2026
- Zusätzliche Mittel für Schulsozialarbeit ab Schuljahr 2026/27
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