Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik im Saarland stärken
Saarbrücken () – Das Saarland hat eine Bundesratsinitiative zur Stärkung der ärztlichen Versorgung eingebracht. Ziel ist es, bundesweit mehr Medizinstudienplätze zu schaffen und den Ländern mehr Möglichkeiten zu geben, Ärzte für die Versorgung vor Ort zu gewinnen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.
Hintergrund ist der zunehmende Druck auf das Gesundheitssystem durch den demografischen Wandel und den bevorstehenden Altersabgang vieler Ärzte.
Das Saarland stellt gemessen an seiner Einwohnerzahl bereits überdurchschnittlich viele Medizinstudienplätze. Die Initiative zielt auf eine gemeinsame Verpflichtung der Länder zur Erhöhung der Plätze ab.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die sogenannte Vorabquote, über die etwa die Landarztquote organisiert wird.
Derzeit ist diese bundesrechtlich auf 20 Prozent begrenzt. Das Saarland schlägt vor, die Ausgestaltung neu zu prüfen.
Nach der ersten Beratung wird die Initiative nun in den Fachausschüssen weiter behandelt.
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