Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: ARD entscheidet gegen Serienfortsetzung in Hamburg
Hamburg () – Die ARD wird die in Hamburg gedrehte Serie „Schwarze Früchte“ nicht um eine zweite Staffel verlängern. Das bedauerte die medienpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Marie Kleinert, am Freitag.
Die Serie war als „Meilenstein“ bezeichnet worden, da sie eine im deutschsprachigen Fernsehen selten gezeigte Perspektive biete – jung, schwarz und queer.
Die Produktion hatte 2024 beim Tribeca Festival in New York Premiere gefeiert und war überwiegend mit schwarzen und queeren Menschen sowohl vor als auch hinter der Kamera besetzt.
Kleinert kritisierte die Entscheidung als „nicht nachvollziehbar“. Als öffentlich-rechtliche Anstalt habe die ARD den Auftrag, die gesamte Gesellschaft abzubilden.
Die Serie zeige Hamburg abseits von Fischbrötchen-Romantik und Moin-Moin-Klischees, so die Politikerin.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | ARD-Logo (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- ARD verlängert die Serie "Schwarze Früchte" nicht um eine zweite Staffel.
- Medienpolitische Sprecherin Marie Kleinert kritisiert die Entscheidung.
- Die Serie wurde als wichtiger Schritt für die Darstellung von Jung, Schwarz und Queer im Fernsehen angesehen.
Warum ist das wichtig?
- Förderung der Diversität im Fernsehen
- Abbildung unterschiedlicher gesellschaftlicher Perspektiven
- Wichtig für die Repräsentation schwarzer und queerer Menschen in den Medien
Wer ist betroffen?
- Zuschauer der Serie "Schwarze Früchte"
- Beteiligte der Produktion (schwarze und queere Menschen)
- Marie Kleinert (medienpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion)
Zahlen/Fakten?
- ARD verlängert die Serie "Schwarze Früchte" nicht um eine zweite Staffel.
- Serie hatte 2024 beim Tribeca Festival in New York Premiere.
- Besetzung überwiegend mit schwarzen und queeren Personen.
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