Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Anstieg der abgängigen Asylbewerber in Deutschland
Berlin () – Bundesweit sind knapp 8.000 Asylbewerber untergetaucht. Das meldet die „Bild“ (Montagausgabe) unter Berufung auf eine Umfrage bei den Landesregierungen.
Demnach gelten derzeit mindestens 7.624 registrierte Flüchtlinge in Deutschland als abgängig. Die höchsten Zahlen verzeichnen Hessen mit 1.763 verschwundenen Asylbewerbern, in Baden-Württemberg sind es 1.641 und in Brandenburg 1.401 abgängige Flüchtlinge.
Zur Begründung hieß es, die Asylbewerber könnten untergetaucht, in andere EU-Länder oder in ihre Heimat zurückgereist sein. Wie „Bild“ weiter schreibt sind in Rheinland-Pfalz 923 Asylbewerber abgängig, in Niedersachsen 439, in Sachsen-Anhalt 369, in Nordrhein-Westfalen 262, in Schleswig-Holstein 190, in Bremen 184, in Hamburg 172, in Mecklenburg-Vorpommern 98 und im Saarland 82.
Unklar ist die Lage in in Berlin, Bayern und Sachsen. Dort werden Abgänge nach Angaben der dortigen Behörden bislang nicht systematisch erfasst. In Thüringen ebenfalls, nach Recherchen wurden rund 100 abgängige Personen gemeldet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ankunftszentrum für Flüchtlinge (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Knapp 8.000 Asylbewerber in Deutschland untergetaucht
- Höchste Zahlen in Hessen (1.763), Baden-Württemberg (1.641) und Brandenburg (1.401)
- Unklare Lage in Berlin, Bayern, Sachsen und Thüringen hinsichtlich der Erfassung von Abgängigen
Warum ist das wichtig?
- Hohe Zahl abgängiger Asylbewerber zeigt Herausforderungen im Asylsystem.
- Risiko von unregistrierten Flüchtlingen kann Sicherheits- und Integrationsprobleme mit sich bringen.
- Mangelnde Daten zu untergetauchten Asylbewerbern erschwert politische Entscheidungen und Hilfsangebote.
Wer ist betroffen?
- Asylbewerber in Deutschland
- Landesregierungen
- Bürger in den betroffenen Bundesländern
Zahlen/Fakten?
- 7.624 registrierte Flüchtlinge gelten als abgängig
- Hessen: 1.763, Baden-Württemberg: 1.641, Brandenburg: 1.401 abgängige Asylbewerber
- Rheinland-Pfalz: 923, Niedersachsen: 439, Sachsen-Anhalt: 369 abgängige Flüchtlinge
Wie geht’s weiter?
- Weiterverfolgung abgängiger Asylbewerber durch Behörden
- Erhöhung der Kontrollen an Grenzen und Meldestellen
- Untersuchung der Gründe für das Untertauchen und Rückkehrmöglichkeiten in die Herkunftsländer
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