Grüne kritisieren Reiches Gaskraftwerksplan als Rückschritt für Schkopau

16. Januar 2026
1 min Lesezeit

Grüne kritisieren Reiches Gaskraftwerksplan als Rückschritt für Schkopau

Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt

Energiepolitik in Sachsen-Anhalt im Fokus

() – Die Grünen-Fraktion im Landtag von hat die Einigung der Bundesregierung mit der EU-Kommission über neue Gaskraftwerke scharf kritisiert. Der energiepolitische Sprecher Sebastian Striegel teilte mit, dass Wirtschaftsministerin Katherina Reiche mit ihrem Kurs die Wasserstoff-Vorgaben ihres Vorgängers Robert Habeck verwässere und einen Rückschritt darstelle.

Striegel warnte davor, dass neue Kraftwerke, die bis 2045 mit fossilem Erdgas betrieben werden dürfen, die Klimaziele gefährden und fossile Abhängigkeiten verlängern würden.

Mit Blick auf den Industriestandort Schkopau forderte er, dass neue Kraftwerke von Anfang an konsequent für Wasserstoff ausgelegt sein und schnell umgestellt werden müssten. Mitteldeutschland biete mit bestehenden Standorten, Netzen und Know-how die besten Voraussetzungen dafür.

Abschließend betonte der Grünen-Politiker, dass Versorgungssicherheit kein Vorwand sein dürfe, die Energiewende auszubremsen.

Jeder Euro für fossile Übergangslösungen fehle beim Ausbau erneuerbarer Energien, bei Speichern und Netzen. -Anhalt könne Vorreiter sein, wenn es jetzt auf Zukunft setze, statt auf fossiles Zögern.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Katherina Reiche

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Die Grünen-Fraktion in Sachsen-Anhalt kritisiert die Einigung der Bundesregierung mit der EU über neue Gaskraftwerke.
  • Wirtschaftsministerin Katherina Reiche wird vorgeworfen, die Wasserstoff-Vorgaben zu verwässern.
  • Neue Kraftwerke könnten die Klimaziele gefährden und die fossile Abhängigkeit verlängern.

Warum ist das wichtig?

  • Klimaziele könnten gefährdet werden durch fossile Erdgas-Kraftwerke.
  • Notwendigkeit, auf Wasserstoff umzusteigen, um Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen zu vermeiden.
  • Wichtigkeit der Energiewende für eine nachhaltige Zukunft und finanzielle Mittel für erneuerbare Energien.

Wer ist betroffen?

  • Wirtschaftsministerin Katherina Reiche
  • energiepolitischer Sprecher Sebastian Striegel
  • Industriestandort Schkopau

Zahlen/Fakten?

  • Neue Gaskraftwerke dürfen bis 2045 mit fossilem Erdgas betrieben werden.
  • Kritische Äußerung von Sebastian Striegel zur Verwässerung von Wasserstoff-Vorgaben.
  • Jeder Euro für fossile Lösungen fehlt beim Ausbau erneuerbarer Energien.

Wie geht’s weiter?

  • Neue Kraftwerke sollen konsequent für Wasserstoff ausgelegt werden.
  • Umstellung auf Wasserstoff muss schnell erfolgen.
  • Sachsen-Anhalt kann Vorreiter bei der Energiewende werden.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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