Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Innovation in der Landwirtschaft: Herausforderungen und Chancen
Bonn () – Forscher des Bonner Exzellenzclusters PhenoRob plädieren für ein grundlegend neues Innovationssystem in der Landwirtschaft. Das teilte die Universität Bonn am Freitag mit.
Demnach müssten technologische Fortschritte wie Digitalisierung und Robotik durch kluge Politik und neue Geschäftsmodelle begleitet werden, um Klima, Böden und Biodiversität zu schützen.
Die Wissenschaftler warnen in einem Fachartikel vor fünf Risiken des sogenannten Smart Farming.
Dazu gehöre der Irrglaube, dass digitale Landwirtschaft automatisch umweltfreundlich sei, sowie die Gefahr einer Machtkonzentration bei wenigen großen Unternehmen. Zudem könnten schlechte politische Vorgaben, technisches Versagen und die Verdrängung anderer notwendiger Veränderungen wie Verhaltensanpassungen die Nachhaltigkeitsziele gefährden.
Als Lösung schlagen die Forscher einen visionsgeleiteten Ansatz vor: Zuerst müsse gesellschaftlich festgelegt werden, wie eine nachhaltige Landwirtschaft aussehen soll.
Daraus ließen sich dann passende Technologien und Regeln ableiten. Die Politik müsse ambitionierter, aber auch simpler werden und die richtigen finanziellen Anreize setzen, damit Landwirte in nachhaltige Technologien investieren.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bauer mit Traktor (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Forscher plädieren für neues Innovationssystem in der Landwirtschaft.
- Warnung vor Risiken des Smart Farming wie Machtkonzentration und falschen politischen Vorgaben.
- Vorschlag für einen visionsgeleiteten Ansatz zur Definition nachhaltiger Landwirtschaft.
Warum ist das wichtig?
- Innovationen in der Landwirtschaft sind entscheidend für den Klimaschutz, die Erhaltung der Böden und Biodiversität.
- Ein systematischer Ansatz kann helfen, Risiken des Smart Farming zu minimieren und nachhaltige Entwicklungen zu fördern.
- Politische Begleitung und finanzielle Anreize sind notwendig, um nachhaltige Technologien einzuführen und zu implementieren.
Wer ist betroffen?
- Landwirte
- Technologische Unternehmen
- Die Gesellschaft
Zahlen/Fakten?
- Risiken des Smart Farming: Irrglaube an Umweltfreundlichkeit, Machtkonzentration, schlechte politische Vorgaben, technisches Versagen, Verdrängung notwendiger Veränderungen
- Förderung durch kluge Politik und neue Geschäftsmodelle notwendig
- Bedürfnis nach einem visionsgeleiteten Ansatz für nachhaltige Landwirtschaft
Wie geht’s weiter?
- Entwicklung eines grundlegend neuen Innovationssystems in der Landwirtschaft
- Gesellschaftliche Festlegung, wie nachhaltige Landwirtschaft aussehen soll
- Politik muss ambitionierter und einfacher werden sowie finanzielle Anreize schaffen
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