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Wirtschaft: Steuerliche Entlastungen in Berlin
Berlin () – Im Bundeswirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) gibt es Überlegungen zu weiteren steuerlichen Entlastungen für Unternehmen.
2026 werde es ein Gesetz für „weitere Maßnahmen zur strukturellen Verbesserung der Unternehmensbesteuerung“ geben, heißt es im Entwurf für den Jahreswirtschaftsbericht, über den das „Handelsblatt“ berichtet. In dem neuen Gesetz soll es unter anderem darum gehen, „das Optionsmodell attraktiver auszugestalten“, wenn Personengesellschaften sich wie eine Kapitalgesellschaft behandeln lassen wollen, um Körperschafts- anstatt Einkommenssteuer zu zahlen.
Im Entwurf für den Jahreswirtschaftsbericht bringt das Wirtschaftsministerium zudem die Zusammenlegung von Bürgergeld, Wohngeld und Kinderzuschlag ins Spiel. Das könne die Transferentzugsraten senken und laut Studien die geleisteten Arbeitsstunden in Deutschland in einem Umfang von 149.000 Vollzeitstellen erhöhen und die öffentlichen Haushalte könnten bis zu 4,5 Milliarden Euro einsparen, heißt es.
Die Vorschläge sind aber noch nicht abgestimmt. Der Jahreswirtschaftsbericht soll Ende Januar vorgestellt werden. Dem „Handelsblatt“ liegt ebenfalls ein Vermerk aus dem Wirtschaftsministerium vor, in dem es insbesondere um die Verhandlungen mit den SPD-geführten Ministerien geht und in dem von „substanziellen Anpassungswünschen“ die Rede ist.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Finanzamt (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Überlegungen zu steuerlichen Entlastungen für Unternehmen im Bundeswirtschaftsministerium
- Gesetz für strukturelle Verbesserung der Unternehmensbesteuerung soll 2026 kommen
- Vorschlag zur Zusammenlegung von Bürgergeld, Wohngeld und Kinderzuschlag, um Transferentzugsraten zu senken
Warum ist das wichtig?
- Steuerliche Entlastungen könnten Unternehmen finanziell entlasten und Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.
- Zusammenlegung von Sozialleistungen könnte die Effizienz des Systems verbessern und öffentliche Haushalte entlasten.
- Vorschläge sind noch nicht finalisiert, was auf mögliche Änderungen hinweist.
Wer ist betroffen?
- Unternehmen
- Empfänger von Bürgergeld, Wohngeld und Kinderzuschlag
- Öffentliche Haushalte
Zahlen/Fakten?
- 2026 neues Gesetz zur strukturellen Verbesserung der Unternehmensbesteuerung
- Studien erhöhen Arbeitsstunden um 149.000 Vollzeitstellen
- Einsparung der öffentlichen Haushalte bis zu 4,5 Milliarden Euro
Wie geht’s weiter?
- Gesetz für weitere steuerliche Entlastungen 2026
- Überlegungen zur Zusammenlegung von Bürgergeld, Wohngeld und Kinderzuschlag
- Jahreswirtschaftsbericht wird Ende Januar vorgestellt
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