Bauministerin will Wohngeld stärker mit Kinderzuschlag verzahnen

14. November 2025
1 min Lesezeit

Bauministerin will Wohngeld stärker mit Kinderzuschlag verzahnen

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Initiativen zur Wohnraumförderung in Berlin

() – Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) will künftig das Wohngeld stärker mit dem Kinderzuschlag verzahnen.

„Es gibt zu viele unabgestimmte Leistungen, die nicht ineinandergreifen“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). „Wir wollen den Kinderzuschlag und das Wohngeld besser aufeinander abstimmen.“ Während das Wohngeld als Zuschuss für Haushalte mit niedrigen Einkommen für das Wohnen gezahlt wird, können Familien mit niedrigen Einkommen bis zu 297 Euro monatlich pro Kind an Kinderzuschlag erhalten. Beide Leistungen können auch parallel beantragt werden.

Eine klare Absage erteilte Hubertz den immer wieder aufkommenden Forderungen nach einem Recht auf Wohnungstausch bei gleichbleibenden Miethöhen. „Es sind zwei unterschiedlich geschlossene zivilrechtliche Verträge – da kann man sie nicht gesetzlich zum Tausch verdonnern“, sagte Hubertz, verwies zugleich aber auf Wohnungsgesellschaften, die innerhalb ihres Bestandes tauschen könnten. „Das wurde etwa in gemacht und hat gut funktioniert“, sagte die Bauministerin.

Um den demografischen Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt zu begegnen, forderte Hubertz, barrierefreies Bauen von vornherein mitzudenken. „Denn es ist ja nicht nur das Alter. Manchmal kommt man auch durch einen Unfall oder durch Krankheit in die Situation, dass man barrierefreien Wohnraum braucht.“ Über die Fördermodalitäten für den altersgerechten Umbau werde derzeit verhandelt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Mutter mit zwei Kindern (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesbauministerin Verena Hubertz plant stärkere Verzahnung von Wohngeld und Kinderzuschlag.
  • Forderung nach einem Recht auf Wohnungstausch wird abgelehnt, jedoch auf erfolgreiche Tauschprojekte verwiesen.
  • Hubertz betont die Notwendigkeit von barrierefreiem Bauen zur Bewältigung demografischer Herausforderungen.

Warum ist das wichtig?

  • Verbesserung der Lebenssituation für Familien mit niedrigem Einkommen durch bessere Abstimmung von Wohngeld und Kinderzuschlag
  • Stärkung von barrierefreiem Bauen zur Berücksichtigung demografischer Veränderungen
  • Unterstützung für bedarfsgerechtes Wohnen in unterschiedlichen Lebenslagen

Wer ist betroffen?

  • Haushalte mit niedrigen Einkommen
  • Familien mit Kindern
  • Menschen, die barrierefreien Wohnraum benötigen

Zahlen/Fakten?

  • Wohngeld soll stärker mit Kinderzuschlag verzahnt werden
  • Familien können bis zu 297 Euro monatlich pro Kind an Kinderzuschlag erhalten
  • Wohnungstausch bei gleichbleibenden Miethöhen rechtlich nicht umsetzbar

Wie geht’s weiter?

  • Wohngeld und Kinderzuschlag sollen besser abgestimmt werden.
  • Wohnungstausch bei gleichbleibenden Miethöhen wird abgelehnt.
  • Barrierefreies Bauen soll vorrangig geplant werden.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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