Junge Union beklagt "leichtfertiges Spiel" mit Renteneinigung

1. August 2026
1 min Lesezeit

Politik: Rentenreform in

() – Die Junge Union warnt vor einem „leichtfertigen Spiel“ mit den schwarz-roten Rentenreformplänen und ermahnt die eigene Partei zu politischer Seriosität.

„Bei allem Verständnis für Wahlkampf- und Parteiprofilierung: Bitte bleibt verantwortungsvoll und seriös“, sagte ihr Vorsitzender, der CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Winkel, dem „Tagesspiegel“ (Sonntagsausgabe). „Mit der Zukunft und der erzielten Renteneinigung sollte man nicht so leichtfertig spielen.“

Zuvor hatten sich die drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten gegen eine Abschaffung der Rente ohne Abschläge nach 45 Versicherungsjahren ausgesprochen. Dafür erhielten sie Zuspruch von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), die sich bereits vor Wochen ähnlich geäußert hatte. Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) droht offen mit Nein im Bundesrat.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Union (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Junge Union beklagt "leichtfertiges Spiel" mit Renteneinigung

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Die Junge Union warnt vor einem „leichtfertigen Spiel“ mit den schwarz-roten Rentenreformplänen und fordert die CDU zu politischer Seriosität auf
  • Die ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten sprechen sich gegen die Abschaffung der Rente ohne Abschläge nach 45 Versicherungsjahren aus und erhalten dabei Zuspruch von SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig
  • Sachsens CDU-Regierungschef Michael Kretschmer droht offen mit einem Nein im Bundesrat

Warum ist das wichtig?

  • Die Junge Union warnt vor verantwortungsloser Behandlung der schwarz-roten Rentenreformpläne und fordert politische Seriosität im Wahlkampf
  • Eine leichtfertige Umsetzung gefährdet die Zukunft und steht im Kontrast zur bereits erzielten Renteneinigung
  • Gegen eine Abschaffung der Rente ohne Abschläge nach 45 Versicherungsjahren gibt es innerhalb der CDU und von SPD-Seite Widerstand, was das Reformvorhaben politisch absichert

Wer ist betroffen?

  • Junge Union
  • CDU-Bundestagsabgeordneter Johannes Winkel
  • drei ostdeutsche CDU-Ministerpräsidenten
  • Manuela Schwesig (SPD)
  • Michael Kretschmer (CDU)

Zahlen/Fakten?

  • 45 Versicherungsjahre
  • Nein im Bundesrat droht der CDU-Regierungschef Michael Kretschmer
  • Zuspruch kommt von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD)

Wie geht’s weiter?

  • Junge Union warnt vor einem leichtfertigen Umgang mit den schwarz-roten Rentenreformplänen und fordert mehr politische Seriosität von der eigenen Partei
  • CDU-Ministerpräsidenten aus Ostdeutschland sprechen sich gegen die Abschaffung der Rente ohne Abschläge nach 45 Versicherungsjahren aus und Schwesig unterstützt das
  • Kretschmer droht mit einem Nein im Bundesrat
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