Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Bombenfunde in Köln-Nippes
Köln () – Bei Sondierungsarbeiten ist am Freitagmorgen, 10. Juli, in der Nachbarschaft des Johannes-Giesberts-Parks in Köln-Nippes ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Das teilte die Stadt Köln mit.
Es handelt sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe (500 Kilogramm) mit Front- und Heckaufschlagzünder, die noch am selben Tag entschärft werden muss.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf hat einen Gefahrenbereich mit einem Radius von 500 Metern festgelegt. Rund 4.300 Personen sind von Evakuierungen betroffen.
Auch das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße der Städtischen Kliniken muss geräumt werden. Die Hauptverkehrsstraßen Innere Kanalstraße, Amsterdamer Straße und Stammheimer Straße/Alter Stammheimer Weg werden gesperrt, ebenso wird die Zufahrt zur Zoobrücke in Richtung rechtsrheinisches Stadtgebiet voraussichtlich nicht mehr möglich sein.
Die Stadtbahn-Linie 16 und die Buslinien 124, 140 und 186 der KVB sind ebenfalls betroffen.
Eine Anlaufstelle für Evakuierte wird im Erich-Kästner-Gymnasium, Castroper Straße 7, in Köln-Nippes eingerichtet. Die Stadt bittet, den Bereich großräumig zu umfahren und sich auf der Internetseite der Stadt Köln, bei Radio Köln, dem WDR und anderen Medien sowie bei den Kölner Verkehrs-Betrieben über die aktuellen Entwicklungen zu informieren.
Der genaue Zeitpunkt der Entschärfung steht noch nicht fest.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiabsperrung (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in Köln-Nippes gefunden.
- 4.300 Personen müssen evakuiert werden, darunter das Kinderkrankenhaus.
- Hauptverkehrsstraßen und Stadtbahnlinien betroffen, Anlaufstelle für Evakuierte eingerichtet.
Warum ist das wichtig?
- Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten durch Evakuierung.
- Vermeidung von Gefahren durch unentschärfte Munitionsreste.
- Gewährleistung der Verkehrs- und Infrastruktur während der Entschärfung.
Wer ist betroffen?
- Rund 4.300 Personen
- Bewohner des Gefahrenbereichs
- Patienten und Mitarbeiter des Kinderkrankenhauses Amsterdamer Straße
Zahlen/Fakten?
- 500 Kilogramm schwere amerikanische Zehn-Zentner-Bombe gefunden
- Gefahrenbereich mit einem Radius von 500 Metern
- Rund 4.300 Personen von Evakuierungen betroffen
Wie geht’s weiter?
- Evakuierung von rund 4.300 Personen
- Entschärfung der Bombe am selben Tag
- Informationen über Entwicklungen über Medien und Internetseite der Stadt Köln
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