Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Auswirkungen einer Bombenentdeckung in Köln
Köln () – Bei Bauarbeiten in Köln-Deutz ist am Mittwochvormittag eine 125 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Das teilte die Stadt Köln mit.
Der Blindgänger mit einem beschädigten Heckaufschlagzünder wurde im Bereich der Siegburger Straße in Höhe der Essigfabrik gefunden und muss noch am selben Tag unschädlich gemacht werden.
Da der Zünder beschädigt ist, muss der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf die amerikanisch-britische Bombe sprengen. Dafür wird ein Gefahrenbereich mit einem Radius von 300 Metern um den Fundort abgesperrt und evakuiert.
Rund 60 Anwohner sowie einige Firmen sind von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen. Der genaue Zeitpunkt der Sprengung steht noch nicht fest.
Die Siegburger Straße muss im Tagesverlauf gesperrt werden, auch die Linie 7 der Kölner Verkehrs-Betriebe ist betroffen.
Das Ordnungsamt der Stadt Köln und der Kampfmittelbeseitigungsdienst sind vor Ort. Die Stadt bittet, sich über Verkehrsbehinderungen auf ihrer Internetseite, bei Radio Köln, dem WDR und den Verkehrsbetrieben zu informieren.
Eine zentrale Anlaufstelle für Evakuierte wird in diesem Fall nicht eingerichtet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeistreife im Einsatz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- In Köln-Deutz wurde eine 125 kg schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
- Der Kampfmittelbeseitigungsdienst muss die Bombe sprengen, da der Zünder beschädigt ist.
- Rund 60 Anwohner und einige Firmen werden evakuiert, die Siegburger Straße und die Linie 7 der Kölner Verkehrs-Betriebe werden gesperrt.
Warum ist das wichtig?
- Sicherheit der Anwohner durch Evakuierung
- Notwendigkeit der Sprengung wegen beschädigtem Zünder
- Verkehrseinschränkungen für umliegende Bereiche
Wer ist betroffen?
- Rund 60 Anwohner
- Einige Firmen
- Personen im Gefahrenbereich von 300 Metern
Zahlen/Fakten?
- 125 Kilogramm schwere Fliegerbombe gefunden
- Gefahrenbereich von 300 Metern
- Rund 60 Anwohner evakuiert
Wie geht’s weiter?
- Sprengung der Fliegerbombe durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst
- Evakuierung eines 300-Meter-Radius um den Fundort
- Informationen zu Verkehrsbehinderungen auf der Internetseite der Stadt Köln
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