Stimmung im Wohnungsbau trübt sich weiter ein

15. Juni 2026
1 min Lesezeit

Stimmung im Wohnungsbau trübt sich weiter ein

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Unsicherheit im Wohnungsbau München

() – Die Stimmung im deutschen Wohnungsbau hat sich zuletzt weiter eingetrübt. Das Geschäftsklima sank im Mai leicht von -28,2 auf -29,3 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag mitteilte.

Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage etwas schlechter, die Erwartungen verbesserten sich dagegen marginal und sind von großem Pessimismus geprägt. „Der Wohnungsbau verharrt in einer Phase der Unsicherheit“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Viele Unternehmen rechnen derzeit nicht mit einer spürbaren Belebung des Marktes.“

Zwar verbesserte sich die Auftragslage leicht, der Anteil der Unternehmen, die über zu wenig Aufträge berichten, sank von 43,8 auf 42,2 Prozent. Gleichzeitig nahm die Zahl der Stornierungen aber zu: von 10,8 auf 11,7 Prozent. Auch die Sorgen um die Materialversorgung bleiben bestehen: 9,7 Prozent der Unternehmen berichteten von Engpässen bei wichtigen Vorprodukten. „Die Unternehmen erhalten wieder etwas mehr Aufträge, gleichzeitig bleibt die Verunsicherung der Kunden hoch“, so Wohlrabe. „Das zeigt sich nicht zuletzt an den wieder steigenden Stornierungen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Baukran (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Stimmung im deutschen Wohnungsbau hat sich eingetrübt, Geschäftsklima sank von -28,2 auf -29,3 Punkte.
  • Unternehmen berichten von leicht verbesserter Auftragslage, dennoch steigt der Anteil an Stornierungen von 10,8 auf 11,7 Prozent.
  • Sorgen um Materialversorgung bestehen weiterhin; 9,7 Prozent der Unternehmen melden Engpässe.

Warum ist das wichtig?

  • Negative Entwicklung im Geschäftsklima des Wohnungsbaus zeigt Unsicherheit im Markt.
  • Steigende Stornierungen deuten auf hohe Kundenverunsicherung hin.
  • Engpässe bei Materialversorgung könnten Bauprojekte weiter gefährden.

Wer ist betroffen?

  • Unternehmen im Wohnungsbau
  • Kunden des Wohnungsbaus
  • Hersteller von Vorprodukten

Zahlen/Fakten?

  • Geschäftsklima sank im Mai von -28,2 auf -29,3 Punkte
  • Anteil der Unternehmen mit zu wenigen Aufträgen sank von 43,8 auf 42,2 Prozent
  • Zahl der Stornierungen stieg von 10,8 auf 11,7 Prozent

Wie geht’s weiter?

  • Unsicherheit im Wohnungsbau bleibt bestehen
  • Unternehmen rechnen nicht mit spürbarer Marktbelebung
  • Sorgen um Materialversorgung und steigende Stornierungen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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