Geschäftsklima im Einzelhandel trübt sich ein

10. März 2026
1 min Lesezeit

Geschäftsklima im Einzelhandel trübt sich ein

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Stimmung im Einzelhandel München

() – Die Stimmung im deutschen Einzelhandel hat sich im Februar eingetrübt. Das vom Münchener Ifo-Institut gemessene Geschäftsklima sank im zweiten Monat des Jahres auf -27,7 Punkte, nach -24,1 Punkten im Januar.

Die Unternehmen beurteilten besonders ihre aktuelle Lage zurückhaltender als im Vormonat, auch die Geschäftserwartungen blieben eingetrübt. „Die Einzelhändler sind verhalten in das neue Jahr gestartet“, sagte Ifo-Experte Patrick Höppner. „Wenn die aktuellen geopolitischen Risiken länger andauern und besonders Energie teurer wird, kann das die Verbraucherstimmung dämpfen. Damit wären auch die Einzelhändler zusätzlich belastet.“

Im Februar hat sich die Stimmung in vielen Branchen des Einzelhandels weiter abgekühlt, unter anderem bei Möbelhäusern und im Bekleidungshandel. Im Lebensmitteleinzelhandel und bei Autohäusern gab es dagegen eine leichte Verbesserung. Die Unternehmen gaben ihre Einschätzungen vor der aktuellen Zuspitzung des Konflikts im Ende Februar ab.

„Insgesamt bleibt die Stimmung im Handel vielfach eingetrübt, sowohl bei Groß- als auch bei Einzelhändlern“, so Höppner. „Das zeigt sich auch bei einem Vergleich des Geschäftsklimas mit anderen Wirtschaftsbereichen: Die Händler schätzen ihre aktuelle Geschäftslage ungünstiger ein als Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe, im Dienstleistungs- oder Baubereich. Auch bei den Geschäftserwartungen sind die Händler besonders pessimistisch.“

Etwas mehr Einzelhändler planten per saldo im Februar in den kommenden Monaten ihre Preise zu erhöhen. Möbelhäuser und Lebensmitteleinzelhändler rechnen etwas häufiger mit steigenden Preisen als die Einzelhändler insgesamt. Außerdem bauen die Einzelhändler eher Beschäftigung ab als auf. Auch aus diesem Grund hatte sich der Fachkräftemangel für die Einzelhändler zuletzt etwas entspannt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Supermarkt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Stimmung im deutschen Einzelhandel hat sich im Februar eingetrübt, Geschäftsklima sank auf -27,7 Punkte.
  • Rückhaltende Beurteilung der aktuellen Lage und pessimistische Geschäftserwartungen von Einzelhändlern.
  • Leichte Verbesserung im Lebensmitteleinzelhandel und bei Autohäusern, aber viele planen Preiserhöhungen.

Warum ist das wichtig?

  • Rückläufige Stimmung im Einzelhandel signalisiert wirtschaftliche Unsicherheiten
  • Geopolitische Risiken und steigende Energiepreise könnten negative Auswirkungen auf Verbraucherverhalten haben
  • Pessimistische Geschäftserwartungen deuten auf Schwierigkeiten für Einzelhändler und mögliche Preiserhöhungen hin

Wer ist betroffen?

  • Einzelhändler
  • Möbelhäuser
  • Lebensmitteleinzelhandel

Zahlen/Fakten?

  • Geschäftsklima im Einzelhandel sank im Februar auf -27,7 Punkte, nach -24,1 Punkten im Januar
  • Einzelhändler planen per saldo, Preise zu erhöhen
  • Einzelhändler bauen eher Beschäftigung ab als auf

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Verschlechterung der Stimmung im Einzelhandel zu erwarten
  • Preiserhöhungen durch Einzelhändler geplant
  • Mögliche zusätzliche Belastungen durch geopolitische Risiken und Energiekosten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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