Ifo: Zinssorgen belasten Geschäftsklima im Wohnungsbau

17. April 2026
1 min Lesezeit

Ifo: Zinssorgen belasten Geschäftsklima im Wohnungsbau

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Entwicklungen im Wohnungsbau München

() – Die Stimmung im Wohnungsbau hat sich im März wieder verschlechtert.

Das entsprechende Ifo-Geschäftsklima sank von -17,7 auf -19,5 Punkte. Dies war auf merklich pessimistischere Erwartungen zurückzuführen. Die aktuelle Lage wurde hingegen etwas besser beurteilt.

„Die Sorge vor wieder steigenden Zinsen belastet die Erwartungen im Wohnungsbau“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Höhere Finanzierungskosten würden die Ambitionen vieler Haushalte beim Hausbau wieder dämpfen.“

Im operativen Geschäft zeigen sich hingegen erste Lichtblicke: Die Auftragslage entspannt sich langsam. Der Anteil der Unternehmen, die über zu wenig Aufträge berichten, ging deutlich zurück – auf 43,4 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit Juli 2023. Grund dafür ist ein Anstieg der Baugenehmigungen in jüngster Zeit. Auch die Stornierungen nahmen ab und lagen zuletzt bei 10,8 Prozent. „Die Auftragslage verbessert sich langsam, aber die Unsicherheit bleibt hoch“, so Wohlrabe.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bauarbeiter auf Baustelle (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Stimmung im Wohnungsbau verschlechtert sich im März
  • Ifo-Geschäftsklima sinkt von -17,7 auf -19,5 Punkte
  • Auftragslage entspannt sich langsam, Anteil der Unternehmen mit Auftragsmangel sinkt auf 43,4 Prozent

Warum ist das wichtig?

  • Verschlechterung des Wohnungsbaus bedeutet negative wirtschaftliche Auswirkungen.
  • Sorgen vor steigenden Zinsen dämpfen Bauambitionen.
  • Langsame Verbesserung der Auftragslage zeigt Hoffnung auf Besserung.

Wer ist betroffen?

  • Bauunternehmen
  • Haushalte, die bauen möchten
  • Beschäftigte im Wohnungsbau

Zahlen/Fakten?

  • Ifo-Geschäftsklima sank von -17,7 auf -19,5 Punkte
  • Anteil der Unternehmen mit zu wenigen Aufträgen: 43,4 Prozent (niedrigster Wert seit Juli 2023)
  • Stornierungen bei 10,8 Prozent

Wie geht’s weiter?

  • Pessimistische Erwartungen im Wohnungsbau bleiben bestehen.
  • Auftragslage zeigt erste positive Anzeichen durch gestiegene Baugenehmigungen.
  • Unsicherheiten im Markt könnten die Entwicklungen weiterhin belasten.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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