Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Grippewelle in Deutschland erwartet
Berlin () – Nach dem frühen Start der Grippewelle in diesem Jahr rechnet der Leiter des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Christian Karagiannidis, mit deutlich steigenden Fallzahlen in den kommenden Wochen. „Sehr schwere Verläufe der Grippe treten bisher nur vereinzelt auf, allerdings erwarten wir hier beim Blick ins Ausland in den kommenden Wochen deutlich steigende Zahlen, weshalb jetzt der optimale Zeitpunkt für eine Influenza-Impfung gekommen ist“, sagte Karagiannidis der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).
Beim Personal in den Krankenhäusern macht sich die Grippewelle mittlerweile auch bemerkbar. „Die Jahreszeit treibt den Krankenstand spürbar nach oben – das zeigt sich auch in den Krankenhäusern. Atemwegserkrankungen spielen dabei eine zentrale Rolle“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, der Zeitung. „Noch liegen aber keine Hinweise darauf vor, dass die Ausfälle so stark steigen, dass sie die Versorgung beeinträchtigen.“
Gaß sieht darin für die Krankenhäuser eine doppelte Belastung. Zum einen steige der Krankenstand unter den Beschäftigten, zum anderen nimmt die Zahl der Patienten mit schweren Verläufen zu. „Gerade deshalb bleiben die Impfungen gegen Grippe, Covid-19 und – je nach individueller Indikation – auch RSV wichtig.“
Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) hat die Grippewelle schon in der letzten Novemberwoche begonnen, das ist zwei bis drei Wochen eher als in den beiden Vorjahren. In der ersten Dezemberwoche wurden über 6.000 Fälle erfasst, fast dreimal so viele wie in der Vorjahreswoche.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Grippewelle beginnt früh, steigende Fallzahlen erwartet
- Krankenstand im Krankenhauspersonal spürbar erhöht
- Impfungen gegen Grippe und Covid-19 bleiben wichtig
Warum ist das wichtig?
- Frühzeitiger Anstieg der Grippewelle erfordert rechtzeitige Impfungen
- Hoher Krankenstand im Personal belastet die Krankenhäuser
- Erwartung steigender schwerer Verläufe von Influenza in den kommenden Wochen
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte in Krankenhäusern
- Patienten mit schweren Verläufen
- Allgemeine Bevölkerung (durch Grippeimpfung betroffen)
Zahlen/Fakten?
- Grippewelle begann in der letzten Novemberwoche, 2-3 Wochen früher als in den Vorjahren
- In der ersten Dezemberwoche über 6.000 Grippefälle erfasst, fast dreimal so viele wie in der Vorjahreswoche
- Erwartung deutlich steigender Fallzahlen in den kommenden Wochen
Wie geht’s weiter?
- Deutliche Steigerung der Fallzahlen in den kommenden Wochen erwartet
- Impfungen gegen Grippe, Covid-19 und RSV bleiben wichtig
- Kein Hinweis auf erhebliche Versorgungsbeeinträchtigungen in Krankenhäusern
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