Wirtschaft: Hitzewelle steigert Getränkeabsatz
Washington () – Während der Hitzewelle Ende Juni ist in Deutschland deutlich mehr Wasser gekauft worden als üblich.
In der letzten Juniwoche wurde 77 Prozent mehr stilles Wasser und 63 Prozent mehr Sprudelwasser gekauft als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der Jahre 2023 bis 2025, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. In der Woche vom 22. bis zum 28. Juni 2026 wurde zudem im Lebensmitteleinzelhandel 90 Prozent mehr Speiseeis abgesetzt als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der drei Vorjahre. Alle drei Warengruppen verzeichneten in dieser Woche mit Extremtemperaturen um die 40 Grad Celsius jeweils die höchsten Absatzmengen, die seit Beginn des Betrachtungszeitraums ab Anfang 2023 gemessen wurden.
Neben Wasser und Speiseeis wurden auch bei anderen Getränken im Betrachtungszeitraum ab Anfang 2023 Rekordmengen abgesetzt. Der Absatz von Biermischgetränken war in der letzten Juniwoche 63 Prozent höher als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der Jahre 2023 bis 2025. Der Absatz von alkoholfreiem Bier war 38 Prozent höher und der von Limonade 34 Prozent höher. Auch Cola (+32 Prozent) verkauften die großen Supermarktketten deutlich mehr als in einer durchschnittlichen Sommerwoche, der Absatz erreichte jedoch keinen Höchststand.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wasserflaschen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- In der letzten Juniwoche wurde in Deutschland deutlich mehr stilles Wasser und Sprudelwasser gekauft als in einer durchschnittlichen Sommerwoche 2023 bis 2025
- Auch der Absatz von Speiseeis sowie bei weiteren Getränken wie Biermischgetränken, alkoholfreiem Bier, Limonade und Cola stieg stark an, teils auf Rekordniveau seit Anfang 2023
Warum ist das wichtig?
- Höhere Absätze bei Wasser, Speiseeis und Getränken zeigen, wie stark Extremhitze das Kauf- und Verbrauchsverhalten beeinflusst
- Rekordwerte seit Anfang 2023 liefern belastbare Hinweise für Planung von Versorgung, Handel und Logistik in Hitzewellen
- Mehr Nachfrage nach auch alkoholfreien und erfrischenden Getränken unterstreicht den gesundheitlichen und praktischen Bedarf an Flüssigkeitszufuhr bei Temperaturen um 40 Grad Celsius
Wer ist betroffen?
- Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland während der Hitzewelle Ende Juni 2026
- Käufer im Lebensmitteleinzelhandel mit Fokus auf stilles Wasser, Sprudelwasser und Speiseeis
- Personen, die weitere Getränke wie Biermischgetränke, alkoholfreies Bier, Limonade und Cola konsumieren
Zahlen/Fakten?
- 77 Prozent mehr stilles Wasser und 63 Prozent mehr Sprudelwasser als in einer durchschnittlichen Sommerwoche (2023 bis 2025) in der letzten Juniwoche
- 90 Prozent mehr Speiseeis abgesetzt in der Woche vom 22. bis zum 28. Juni 2026 gegenüber einer durchschnittlichen Sommerwoche der drei Vorjahre
- Höchste Absatzmengen seit Beginn des Betrachtungszeitraums ab Anfang 2023; Extremtemperaturen um 40 Grad Celsius
Wie geht’s weiter?
- In der letzten Juniwoche wurden bei Wasser und Speiseeis Höchstabsätze bei Extremtemperaturen verzeichnet
- Auch bei weiteren Getränken wie Biermischgetränken, alkoholfreiem Bier, Limonade und Cola stiegen die Absätze deutlich, teils mit Rekordwerten seit Anfang 2023
