Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Hamburg: Politische Kontroversen um Museumspläne
Hamburg () – Die Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft sieht nach einem NDR-Bericht über Alternativen für das Naturkundemuseum die Notwendigkeit für einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA). Das teilten die Co-Fraktionsvorsitzende Heike Sudmann und der stadtentwicklungspolitische Sprecher Marco Hosemann am Mittwoch mit.
Laut dem Bericht benötigt das Naturkundemuseum nur 27.700 Quadratmeter Fläche.
Anders als vom Finanzsenator behauptet, stehe der Denkmalschutz einer Umnutzung nicht entgegen.
Heike Sudmann kritisierte, der Senat sei offenbar „zu allem bereit“, um das „sozialdemokratische Schandmal Elbtower“ zu beseitigen. Die verweigerte Akteneinsicht nähre Zweifel an der „wirtschaftlichsten Lösung“.
Marco Hosemann warf dem Senat vor, den Flächenbedarf des Museums „auf wundersame Weise“ zu vermehren, um machbare Alternativen auszuschließen und das Risiko des Investors zu minimieren. Die Linke kündigte an, weiter nachzubohren, und richtete die Frage nach einer Aufklärung auch an die CDU.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Linke-Logo (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Linksfraktion in Hamburg fordert Parlamentarischen Untersuchungsausschuss nach NDR-Bericht über Naturkundemuseum.
- Senat plant Kauf von 46.000 Quadratmetern für 595 Millionen Euro, obwohl Museum nur 27.700 Quadratmeter benötigt.
- Alternativen wie Gruner&Jahr-Gebäude werden als kostengünstiger angesehen; Denkmalschutz steht einer Umnutzung nicht entgegen.
Warum ist das wichtig?
- Notwendigkeit der Überprüfung des Flächenbedarfs für das Naturkundemuseum
- Finanzielle Bedenken aufgrund hoher Kosten für den Elbtower-Kauf
- Zweifel an der Transparenz der Entscheidungen des Senats und deren Auswirkungen auf die öffentliche Hand
Wer ist betroffen?
- Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft
- rot-grüner Senat
- Eigentümer des ehemaligen Gruner & Jahr-Gebäudes
Zahlen/Fakten?
- Naturkundemuseum benötigt 27.700 Quadratmeter Fläche
- Elbtower soll für 595 Millionen Euro (13.000 Euro pro Quadratmeter) gekauft werden
- Ehemaliges Gruner&Jahr-Gebäude wurde für 8.000 Euro pro Quadratmeter angeboten
Wie geht’s weiter?
- Einsetzung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses (PUA) durch die Linksfraktion
- Weitere Nachfragen zur Klärung des Flächenbedarfs des Naturkundemuseums
- Aufklärung durch die CDU anfordern
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