Niedersachsens Gesundheitsminister unterstützt Widerspruchslösung bei Organspenden

7. Mai 2026
1 min Lesezeit

Niedersachsens Gesundheitsminister unterstützt Widerspruchslösung bei Organspenden

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitspolitik in Niedersachsen: Organspende im Fokus

() – Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi hat den Vorstoß einer fraktionsübergreifenden Gruppe von Bundestagsabgeordneten zur Einführung der Widerspruchsregelung bei Organspenden begrüßt. Das teilte das Ministerium am Donnerstag mit.

Die Abgeordneten wollen noch am selben Tag einen entsprechenden Gesetzentwurf unter dem Titel „Paradigmenwechsel in der Organspende – Widerspruchsregelung jetzt“ vorstellen.

„Trotz der marginalen Steigerung der Spenden im vergangenen Jahr machen wir bei der Organspendebereitschaft keine großen Fortschritte. Das kostet Menschenleben, die mit mehr Spenderorganen gerettet werden könnten“, sagte Philippi.

Mit der bisher geltenden Zustimmungslösung seien keine Fortschritte erzielt worden, die Wartelisten für ein Organ seien noch immer viel zu lang. Es gebe zu wenige Spenderorgane, obwohl ein Großteil der Bevölkerung zur Organspende bereit sei.

Der Minister, der auch Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz ist, hofft auf eine breite Mehrheit für das Gesetz.

Nach aktuellen Zahlen der Deutschen Stiftung Organtransplantation haben im Jahr 2025 in insgesamt 985 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe gespendet. Das sind 32 mehr als im Jahr 2024 und entspricht 11,8 Organspendern pro Million Einwohner.

Mit dieser Steigerung um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht die Organspende in Deutschland den höchsten Stand seit dem Jahr 2012. Dennoch reicht die Anzahl der gespendeten Organe weiterhin nicht aus, um allen Patienten auf den Wartelisten eine Transplantation zu ermöglichen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Organspendeausweis (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Gesundheitsminister Andreas Philippi begrüßt den Vorschlag zur Widerspruchsregelung bei Organspenden.
  • Gesetzentwurf unter dem Titel „Paradigmenwechsel in der Organspende – Widerspruchsregelung jetzt“ soll vorgestellt werden.
  • Trotz leichter Steigerung im Jahr 2025 bleiben Wartelisten für Organspenden lang.

Warum ist das wichtig?

  • Widerspruchsregelung könnte die Organspendebereitschaft steigern und mehr Leben retten.
  • Aktuelle Zustimmungsregelung führt zu langen Wartelisten und unzureichenden Organspenden.
  • Gesetzesvorstoß wird als notwendig erachtet, um die Anzahl der Spenderorgane zu erhöhen.

Wer ist betroffen?

  • Menschen auf Wartelisten für Organe
  • Bevölkerung, die zur Organspende bereit ist
  • Gesundheitsminister Andreas Philippi und Abgeordnete

Zahlen/Fakten?

  • 985 Organspenden in Deutschland im Jahr 2025
  • 32 mehr Organspenden als im Jahr 2024
  • 11,8 Organspender pro Million Einwohner

Wie geht’s weiter?

  • Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung
  • Hoffnung auf breite Mehrheit für das Gesetz
  • Dringlichkeit zur Erhöhung der Organspendebereitschaft
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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