Gesundheitsminister Philippi kritisiert fehlendes Rauchverbot im Auto

6. Februar 2026
1 min Lesezeit

Gesundheitsminister Philippi kritisiert fehlendes Rauchverbot im Auto

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Rauchverbot für Kinder in Niedersachsen

() – Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) hat den Bund scharf dafür kritisiert, sich der gesundheitspolitischen Verantwortung für Kinder und Schwangere zu entziehen. Das teilte das niedersächsische Gesundheitsministerium am Freitag mit.

Anlass ist eine aktuelle Studie der DAK, die zeigt, dass mehr als 750.000 Kinder und Jugendliche in oft Tabakrauch im Auto ausgesetzt sind.

Bereits im September vergangenen Jahres hatten die Länder auf Initiative Niedersachsens eine Bundesratsinitiative für ein Rauchverbot in Fahrzeugen bei Anwesenheit von Minderjährigen oder Schwangeren eingebracht. Philippi, der derzeit auch Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz ist, wirft der Bundesregierung vor, sich diesem Vorstoß zu versperren und verweist auf ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, das verfassungsrechtliche Bedenken zurückweise.

Der Minister forderte ein einheitliches Bundesgesetz, um einen ‚Flickenteppich aus 16 unterschiedlichen Regelwerken‘ zu verhindern.

Die aktuellen Zahlen der DAK müssten alarmieren, so Philippi. Es gehe um den Schutz der öffentlichen Gesundheit, insbesondere von Kindern, von denen laut Studie jedes zehnte Schulkind ‚oft‘ oder ’sehr oft‘ im Auto mitrauchen müsse.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Andreas Philippi (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Gesundheitsminister Andreas Philippi kritisiert den Bund für mangelnde Verantwortung in der Gesundheitspolitik von Kindern und Schwangeren.
  • DAK-Studie zeigt, dass über 750.000 Kinder und Jugendliche oft Tabakrauch im Auto ausgesetzt sind.
  • Philippi fordert ein einheitliches Bundesgesetz und verweist auf die Notwendigkeit, ein Rauchverbot in Fahrzeugen einzuführen.

Warum ist das wichtig?

  • Schutz der Gesundheit von Kindern und Schwangeren
  • Notwendigkeit eines einheitlichen Bundesgesetzes gegen Tabakrauch im Auto
  • Alarmierende Exposition von über 750.000 Kindern und Jugendlichen gegenüber Tabakrauch

Wer ist betroffen?

  • Kinder und Jugendliche
  • Schwangere
  • Menschen, die im Auto mitfahren

Zahlen/Fakten?

  • Über 750.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland oft Tabakrauch im Auto ausgesetzt
  • Jedes zehnte Schulkind muss laut Studie 'oft' oder 'sehr oft' im Auto mitrauchen
  • Bundesratsinitiative für ein Rauchverbot in Fahrzeugen bei Anwesenheit von Minderjährigen oder Schwangeren eingebracht

Wie geht’s weiter?

  • Fortsetzung der Bundesratsinitiative für ein Rauchverbot in Fahrzeugen bei Minderjährigen oder Schwangeren
  • Druck auf die Bundesregierung erhöhen, um ein einheitliches Bundesgesetz zu schaffen
  • Fokus auf den Schutz der öffentlichen Gesundheit, insbesondere von Kindern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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