Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Kritik an Landesgesetz in Erfurt
Erfurt () – Die Linke hat das sogenannte Entlastungsgesetz der Landesregierung scharf kritisiert. Sascha Bilay, Sprecher für Kommunalpolitik und Verwaltungsmodernisierung, erklärte, dass das Gesetz in Wahrheit ein Sammelgesetz sei, das Transparenz, Beteiligung und Arbeitnehmerrechte abbaut.
Er bezeichnete es als einen Angriff auf die Rechte der Bürger und der Beschäftigten, der die Schutzmechanismen schwäche, auf die viele angewiesen sind.
Katharina König-Preuss, Sprecherin für Netzpolitik und Digitalisierung, wies darauf hin, dass das Transparenzgesetz durch das Gesetz entkernt werde. Verbindliche Veröffentlichungspflichten würden in Kann-Regelungen umgewandelt, was die Öffentlichkeit und die Zivilgesellschaft schwäche.
Sie kritisierte, dass die Regierung anstelle einer besseren Umsetzung die Entkernung des Gesetzes vorlege.
Bilay ergänzte, dass die Änderungen im Vergaberecht und zur Standarderprobung zu einem Flickenteppich in den Bereichen Kita, Schule und Daseinsvorsorge führen könnten. Er warnte vor erheblichen verfassungsrechtlichen Bedenken und kündigte an, dass die Linke keinem Gesetz zustimmen werde, das Demokratieabbau und Lohndumping als Modernisierung tarne.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Linke kritisiert das Entlastungsgesetz der Landesregierung scharf.
- Das Gesetz wird als Sammelgesetz bezeichnet, das Transparenz und Arbeitnehmerrechte abbaut.
- Änderungen im Vergaberecht könnten zu Problemen im Bildungs- und Sozialbereich führen.
Warum ist das wichtig?
- Angriff auf Bürger- und Arbeitnehmerrechte
- Abbau von Transparenz und Beteiligung
- Erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken
Wer ist betroffen?
- Bürger
- Beschäftigte
- Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft
Zahlen/Fakten?
- Entlastungsgesetz der Landesregierung als Sammelgesetz kritisiert
- Transparenzgesetz durch Anpassungen entkernt
- Veränderung im Vergaberecht könnte zu einem Flickenteppich führen
Wie geht’s weiter?
- Linke wird keinem Gesetz zustimmen, das Demokratieabbau und Lohndumping fördert.
- Kritik an der Entkernung des Transparenzgesetzes wird verstärkt.
- Warnung vor verfassungsrechtlichen Bedenken im Vergaberecht.
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