SPD macht Wochenarbeitszeit von digitaler Zeiterfassung abhängig

1. Mai 2026
1 min Lesezeit

SPD macht Wochenarbeitszeit von digitaler Zeiterfassung abhängig

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Digitale Arbeitszeiterfassung in Berlin

() – SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf macht die Umsetzung der digitalen Arbeitszeiterfassung zur Bedingung für die Möglichkeit einer wöchentlichen statt täglichen Höchstarbeitszeit.

„Die SPD ist offen für Flexibilität, allerdings unter der Bedingung, dass keine Arbeitnehmerrechte abgebaut werden“, sagte er dem „Stern“. „Wenn es in Richtung einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit gehen soll, dann müssen wir das zudem in Kombination mit der digitalen Zeiterfassung diskutieren“, forderte der Sozialdemokrat.

Auf die Frage, ob es eine Wochenarbeitszeit ohne digitale Zeiterfassung geben könne, antwortete Klüssendorf, das gehöre für ihn zwingend zusammen. Das eine gehe nicht ohne das andere.

In ihrem Koalitionsvertrag hatten sich CDU, CSU und SPD darauf verständigt, die Möglichkeit einer wöchentlichen anstatt einer täglichen Höchstarbeitszeit zu schaffen. Darüber hinaus verabredeten die Regierungsparteien, die Pflicht zur elektronischen Erfassung von Arbeitszeiten unbürokratisch zu regeln und dabei für kleine und mittlere Unternehmen Übergangsregeln vorzusehen.

„Die digitale Erfassung der Arbeitszeit ist im Koalitionsvertrag verabredet und übrigens auch eine EU-Vorgabe, die wir umsetzen müssen“, sagte der SPD-Generalsekretär. Die digitale Zeiterfassung stärke Arbeitnehmerrechte und schütze vor „Alleingängen der Arbeitgeber“, so Klüssendorf. „Das muss jetzt endlich angegangen werden.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tim Klüssendorf (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf fordert digitale Arbeitszeiterfassung für wöchentliche Höchstarbeitszeit.
  • Koalitionsvertrag sieht Umsetzung der digitalen Erfassung vor, um Arbeitnehmerrechte zu stärken.
  • Klüssendorf betont, dass wöchentliche Höchstarbeitszeit und digitale Zeiterfassung zusammenhängen müssen.

Warum ist das wichtig?

  • Flexibilität bei Arbeitszeiten erfordert Schutz der Arbeitnehmerrechte
  • Digitale Zeiterfassung notwendig für die Einführung einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit
  • Umsetzung der digitalen Erfassung ist gesetzlich und EU-weit vorgeschrieben

Wer ist betroffen?

  • Arbeitnehmer
  • kleine und mittlere Unternehmen
  • Arbeitgeber

Zahlen/Fakten?

  • Umsetzung der digitalen Arbeitszeiterfassung ist Bedingung für wöchentliche Höchstarbeitszeit
  • Koalitionsvertrag beinhaltet Pflicht zur elektronischen Erfassung von Arbeitszeiten
  • Digitale Erfassung der Arbeitszeit stärkt Arbeitnehmerrechte und schützt vor Arbeitgeberalleingängen

Wie geht’s weiter?

  • Umsetzung der digitalen Arbeitszeiterfassung als Bedingung für wöchentliche Höchstarbeitszeit
  • Diskussion über digitale Zeiterfassung muss in Verbindung mit Arbeitnehmerrechten erfolgen
  • Koalitionsvertrag als Grundlage für Regelungen und Übergangsfristen für kleine und mittlere Unternehmen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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