ZEW-Konjunkturerwartungen verschlechtern sich weiter

21. April 2026
1 min Lesezeit

ZEW-Konjunkturerwartungen verschlechtern sich weiter

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Stimmung in Deutschland verschlechtert

() – Die ZEW-Konjunkturerwartungen für haben sich in der Umfrage vom April 2026 weiter verschlechtert. Sie liegen mit -17,2 Zählern um 16,7 Punkte unter dem Vormonatswert, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte.

Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage erfährt ebenfalls einen Rückgang. Der Lageindikator für Deutschland liegt mit -73,7 Punkten um 10,8 Punkte unter dem Vormonatswert.

„Die Erwartungen fallen ins Negative“, sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. „Die wirtschaftlichen Folgen des -Kriegs für die deutsche Konjunktur gehen weit über den Anstieg der Preise hinaus: Die Sorge vor einer längerfristigen Verknappung des Energieangebots hemmt Investitionen und schwächt die Wirkung staatlicher Impulse.“

Die Erwartungen über die Industriebranchen stehen weiterhin unter dem Eindruck des Iran-Krieges. Während die Automobilbranche weitgehend stabil bleibt (Saldo bei -44,2 Punkten), verschlechtern sich die Aussichten für die Chemie- und Pharmaindustrie (-11 Punkte gegenüber März) und Stahl- und Metallproduktion (-21 Punkte gegenüber März) stark. Die Erwartungen für die Baubranche rutschen mit -3,8 Punkten ins Negative.

Auch die Erwartungen für die Eurozone verzeichnen im April einen starken Rückgang. Der Index liegt um 11,9 Punkte niedriger als noch im März bei einem Saldo von -20,4 Punkten. Die Bewertung der Lage verschlechtert sich. Diese liegt mit -43 Punkten um 13,1 Punkte unter dem Vormonatswert.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: ZEW (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sinken auf -17,2 Zähler, 16,7 Punkte unter Vormonatswert.
  • Aktueller Lageindikator verschlechtert sich auf -73,7 Punkte, 10,8 Punkte unter Vormonatswert.
  • Negative Erwartungen für Industriebranchen, insbesondere Chemie- und Pharmaindustrie sowie Stahl- und Metallproduktion.

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang der Konjunkturerwartungen zeigt negative wirtschaftliche Trends
  • Auswirkungen des Iran-Kriegs gefährden Investitionen und wirtschaftliche Stabilität
  • Verschlechterung in verschiedenen Branchen signalisiert potenzielle wirtschaftliche Schwierigkeiten

Wer ist betroffen?

  • Unternehmen in der Chemie- und Pharmaindustrie
  • Unternehmen in der Stahl- und Metallproduktion
  • Bauunternehmen

Zahlen/Fakten?

  • ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland: -17,2 Zähler, -16,7 Punkte im Vergleich zum Vormonat
  • Lageindikator für Deutschland: -73,7 Punkte, -10,8 Punkte im Vergleich zum Vormonat
  • Erwartungen für die Eurozone: -20,4 Punkte, -11,9 Punkte im Vergleich zum Vormonat

Wie geht’s weiter?

  • Wirtschaftliche Folgen des Iran-Kriegs im Blick behalten
  • Investitionen könnten weiter gehemmt bleiben
  • Erwartungen für verschiedene Industrien überwachen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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