Panorama: Berlin nach CSD-Todesfahrt
Berlin () – Nach der Todesfahrt beim Berliner CSD soll offenbar der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernehmen. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD). Voraussetzung sei, dass die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Der Generalbundesanwalt soll bereits mit den Behörden in Berlin in Verbindung stehen.
Nach dem Täter wird unterdessen weiter gefahndet. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter ein Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ sein soll. Das BKA soll die Behörden in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, der Schweiz und Österreich um Mithilfe ersucht haben.
Der 21-jährige Abdul B. soll am Samstag gegen 22 Uhr mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten gerast sein, wo CSD-Teilnehmer gerade feierten. Dabei fuhr er schließlich gegen einen Baum und flüchtete. Ob er einen Mittäter hatte, ist noch unklar. Die Behörden sprechen mittlerweile davon, dass „eine oder mehrere Personen“ sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen. Des Weiteren sollen mehrere Personen „durch Stichwerkzeuge verletzt“ worden sein. Nach letzten Angaben waren bei der Tat am Samstagabend eine Frau getötet und 16 weitere verletzt worden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Auto fährt bei CSD in Menschenmenge am 26.07.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Nach der Todesfahrt bei dem Berliner CSD soll offenbar der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernehmen, während der Täter weiter gesucht wird
- Ermittler gehen davon aus, dass der Täter ein Anhänger des „Islamischen Staates“ sein soll und fragen Behörden in mehreren europäischen Ländern um Mithilfe
- Der 21-jährige Abdul B. soll am Samstagabend mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten gerast sein, gegen einen Baum gefahren sein und geflüchtet sein; dabei wurde eine Frau getötet und 16 weitere verletzt, zudem sollen sich eine oder mehrere Personen aus dem Fahrzeug entfernt haben
Warum ist das wichtig?
- Übernahme der Ermittlungen durch den Generalbundesanwalt kann die rechtliche Aufarbeitung und Koordination der Strafverfolgung bei einem möglichen Terroranschlag stärken
- Unterstützung durch mehrere europäische Behörden kann die Fahndung nach dem Täter sowie möglichen Mittätern und der behaupteten IS-Anbindung beschleunigen
- Klärung der Beteiligung weiterer Personen und der Tatumstände ist wichtig, um Schutzmaßnahmen und Sicherheitsrisiken bei künftigen Veranstaltungen gezielt zu verbessern
Wer ist betroffen?
- Der Generalbundesanwalt
- Teilnehmer des CSD in Berlin
- Der 21-jährige Abdul B.
Zahlen/Fakten?
- Ermittlungen sollen vom Generalbundesanwalt übernommen werden
- Täter: 21-jähriger Abdul B.
- Tatzeit: Samstag gegen 22 Uhr; Opfer: 1 Frau getötet, 16 weitere verletzt; außerdem 1 oder mehrere Personen verletzt durch Stichwerkzeuge
Wie geht’s weiter?
- Der Generalbundesanwalt soll übernehmen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, und steht bereits mit den Behörden in Berlin in Verbindung
- Der Täter wird weiter gesucht; das BKA soll Behörden in mehreren europäischen Ländern um Mithilfe ersucht haben
- Ermittlungen dazu, ob es Mit Täter gab, laufen weiter, nachdem mehrere Personen sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen
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