Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftsausblick Deutschland im Februar 2026
Mannheim () – Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland haben sich in der Umfrage vom Februar 2026 leicht verschlechtert. Sie liegen mit 58,3 Zählern um 1,3 Punkte unter dem Vormonatswert, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte.
Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage steigt derweil weiter. Der Lageindikator für Deutschland liegt mit -65,9 Punkten um 6,8 Punkte über dem Vormonatswert.
„Der ZEW-Index bleibt stabil“, sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. Die deutsche Wirtschaft befinde sich in einer Phase fragiler Erholung. „Die strukturellen Herausforderungen, insbesondere in der Industrie und bei den Privatinvestitionen, bleiben erheblich. Die anstehenden Reformen der Sozialversicherungssysteme sollten dazu genutzt werden, die Standortattraktivität wesentlich zu steigern.“
Die exportorientierten Branchen zeigen moderate bis starke Anstiege im Februar. Insbesondere verbessern sich die Aussichten für die Chemie- und Pharmaindustrie (+7,5 Punkte), die Stahl- und Metallproduktion (+8,6 Punkte) und den Maschinenbau (+10,9 Punkte). Dies dürfte die besser als erwartet ausgefallenen Auftragseingänge zum Jahresende 2025 widerspiegeln.
Trotz anhaltender Unsicherheit verbessern sich die Aussichten für den privaten Konsum (+6,0 Punkte). Negative Entwicklungen verzeichnen die Banken, die Informationstechnologiebranche und die Versicherungsbranche.
Die Erwartungen für die Eurozone zeigen ebenfalls wenig Veränderung und liegen aktuell mit +39,4 Punkten um 1,4 Punkte unter dem Vormonatswert. Die Bewertung der Lage verbessert sich: Diese liegt mit -13,6 Punkten um 4,5 Punkte über dem Vormonatswert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | ZEW (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland verschlechtern sich auf 58,3 Zähler.
- Einschätzung der aktuellen Lage steigt auf -65,9 Punkte.
- Stabile wirtschaftliche Erholung, Herausforderungen in der Industrie und Privatinvestitionen bleiben bestehen.
Warum ist das wichtig?
- ZEW-Konjunkturerwartungen deuten auf fragile Erholung der deutschen Wirtschaft hin
- Wichtige Daten für industriepolitische Entscheidungen und Standortattraktivität
- Verbesserte Aussichten in bestimmten Branchen könnten Investitionen ankurbeln
Wer ist betroffen?
- Unternehmen in der Chemie- und Pharmaindustrie
- Unternehmen in der Stahl- und Metallproduktion
- Unternehmen im Maschinenbau
Zahlen/Fakten?
- ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland: 58,3 Punkte, -1,3 Punkte zum Vormonat
- Lageindikator für Deutschland: -65,9 Punkte, +6,8 Punkte zum Vormonat
- Erwartungen für die Eurozone: +39,4 Punkte, -1,4 Punkte zum Vormonat
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung der Reformen der Sozialversicherungssysteme zur Steigerung der Standortattraktivität
- Beobachtung der Entwicklung in exportorientierten Branchen
- Prüfung der Auswirkungen auf den privaten Konsum und betroffene Sektoren
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