Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Forschungsförderung in Augsburg
Augsburg () – Das Bayerische Zentrum für Friedens- und Konfliktforschung (BZeFK) wird für zwei weitere Jahre mit Bundesmitteln unterstützt. Das teilte die Universität Augsburg mit.
Der Verbund aus den Universitäten Augsburg und Bayreuth sowie dem Institut für Zeitgeschichte erhält vom Bundesforschungsministerium rund 925.000 Euro für die Jahre 2026 bis 2028.
In der zweiten Förderphase analysieren die Wissenschaftler weiterhin sogenannte Deutungskämpfe in Zeiten des Wandels. Dabei geht es um die Frage, wie Gesellschaften um die Interpretation von Vergangenheit und Gegenwart ringen, um die Zukunft zu gestalten.
Untersucht werden unter anderem Konflikte um die Positionierung der Ukraine, den Klimawandel, die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt und die Verantwortung von Rüstungskonzernen.
Die Universität Augsburg bringt ihre Expertise in der Friedens- und Konfliktforschung ein, insbesondere über das Transferzentrum Frieden Augsburg. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erforschung von Deutungskämpfen um ‚Verantwortung‘ und ‚Gerechtigkeit‘, etwa bei sexualisierter Gewalt.
Der Verbund verknüpft Ansätze aus Soziologie, Geschichtswissenschaft, Internationalen Beziehungen und Politikwissenschaft.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Euroscheine (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Das Bayerische Zentrum für Friedens- und Konfliktforschung erhält zwei Jahre Bundesmittel.
- Es wird eine Förderung von rund 925.000 Euro für 2026 bis 2028 gewährt.
- Wissenschaftler analysieren Deutungskämpfe in Zeiten des Wandels.
Warum ist das wichtig?
- Unterstützung des Bayerischen Zentrums für Friedens- und Konfliktforschung fördert wichtige Forschungsprojekte.
- Analyse von Deutungskämpfen hilft Gesellschaften, Herausforderungen wie Klimawandel und Konflikte besser zu verstehen.
- Interdisziplinärer Ansatz verknüpft verschiedene wissenschaftliche Disziplinen für umfassendere Erkenntnisse.
Wer ist betroffen?
- Universitäten Augsburg und Bayreuth
- Institut für Zeitgeschichte
- Rüstungskonzerne
Zahlen/Fakten?
- 925.000 Euro Bundesmittel für die Jahre 2026 bis 2028
- Verbund aus Universitäten Augsburg und Bayreuth sowie Institut für Zeitgeschichte
- Analyse von Deutungskämpfen in Zeiten des Wandels
Wie geht’s weiter?
- Fortlaufende Analyse von Deutungskämpfen bis 2028
- Fokussierung auf gesellschaftliche Konflikte, z.B. Ukraine und Klimawandel
- Betrachtung von Themen wie Verantwortung und Gerechtigkeit bei sexualisierter Gewalt
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