Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wissenschaftlicher Nachwuchs in Chemnitz gefördert
Chemnitz () – Beim Landeswettbewerb ‚Jugend forscht 2026‘ in Chemnitz haben zwei sächsische Schüler Sonderpreise des Wirtschaftsministeriums erhalten. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz am Sonntag mit.
Ausgezeichnet wurden ein Projekt zur kostengünstigen Digitalisierung von Handschriften und eine intelligente Halterung für Asthma-Inhalatoren.
Martin Lütke-Entrup vom Landesgymnasium Sankt Afra in Meißen überzeugte die Jury mit seiner Forschung zu synthetischen Trainingsdaten für Systeme zur optischen Zeichenerkennung (OCR). Der 16-Jährige zeigte, dass sich mit künstlich erzeugten Handschriftproben die Kosten für das Training solcher Systeme deutlich senken lassen, was die Digitalisierung von Papierprozessen beschleunigen kann.
Einen weiteren Sonderpreis in der Sparte ‚Jugend forscht junior‘ sicherte sich die 14-jährige Hannah Neubert von der Freien Waldorfschule Dresden.
Sie entwickelte eine Halterung für Inhalatoren, die durch spielerische Elemente Kinder und Jugendliche mit Asthma an die regelmäßige Medikamenteneinnahme erinnert. Wirtschaftsminister Dirk Panter lobte den Pioniergeist der jungen Menschen und die systematische Verknüpfung verfügbarer Technologien zu konkreten Lösungen.
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