Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Rechtsprechung: Raubüberfall in Hannover
Karlsruhe () – Der Bundesgerichtshof hat die Revision eines Angeklagten verworfen, der wegen eines Raubüberfalls auf ein Juweliergeschäft in Hannover zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt worden war. Das teilte der BGH am Donnerstag mit.
Der Angeklagte hatte die Tat gemeinsam mit einem Cousin geplant und die Beute aufteilen wollen.
Der Angeklagte überredete zwei Mittäter, den Überfall auszuführen, und stellte ihnen dafür eine Sporttasche sowie einen Revolver zur Verfügung. Am 11. Juli 2023 schossen die Mittäter mit dem Revolver auf einen Mitarbeiter des Juweliergeschäfts, der durch einen Bauchschuss lebensgefährlich verletzt wurde.
Das Landgericht Hannover hatte den Angeklagten als Mittäter des besonders schweren Raubes angesehen, jedoch die Verletzung des Mitarbeiters nicht nach § 25 Abs. 2 StGB zugerechnet, da der Revolver nur als Drohmittel eingesetzt werden sollte.
Die revisionsrechtliche Überprüfung des Urteils durch den 6. Strafsenat des Bundesgerichtshofs ergab keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten.
Damit ist das Urteil rechtskräftig (Beschluss vom 5. März 2026 – 6 StR 368/25 ).
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundesgerichtshof (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesgerichtshof verwarf Revision eines Angeklagten aufgrund eines Raubüberfalls auf ein Juweliergeschäft in Hannover.
- Angeklagter plante die Tat mit einem Cousin und stellte Mittätern eine Sporttasche und einen Revolver zur Verfügung.
- Mittäter schossen auf einen Mitarbeiter, der lebensgefährlich verletzt wurde, BGH sah keinen Rechtsfehler im Urteil des Landgerichts.
Warum ist das wichtig?
- Rechtssicherheit durch Bestätigung des Urteils des Landgerichts Hannover
- Präzedenzfall für die Bewertung von Mittäterschaft und Einsatz von Drohmitteln
- Schutz der Gesellschaft durch die Verurteilung von schweren Straftaten
Wer ist betroffen?
- Angeklagter
- Cousin des Angeklagten
- Mitarbeiter des Juweliergeschäfts
Zahlen/Fakten?
- Angeklagter verurteilt zu acht Jahren Freiheitsstrafe
- Überfall auf Juweliergeschäft am 11. Juli 2023
- Mitarbeiter durch Bauchschuss lebensgefährlich verletzt
Wie geht’s weiter?
- Urteil ist rechtskräftig
- Keine weiteren rechtlichen Schritte möglich
- Angeklagter bleibt bei Freiheitsstrafe von acht Jahren
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