Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Chancen für Koalitionen in Berlin
Berlin () – Ex-SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert sieht derzeit kaum Chancen für eine rot-rot-grüne Koalition auf Bundesebene – vor allem aus außenpolitischen Gründen. Er „schätze manches“, was in der Linkspartei passiere, sagte Kühnert bei einer Veranstaltung des „Stern“ am Donnerstagabend in Hamburg. Die außenpolitischen Positionen seien aber noch stärker als früher ein Argument gegen ein solches Bündnis geworden.
Insbesondere den „Umgang mit dem Krieg in der Ukraine“ nannte er. „Ich habe das bis heute nicht verstanden: Die fühlen sich unwohl mit Waffenlieferungen, wollen damit aber nicht wie Sahra Wagenknecht sein.“ Wie auf der Grundlage jemand Verantwortung übernehmen solle, fragte Kühnert. „Das ergibt sich für mich nicht.“
Früher hatte Kühnert, der heute für den Verein Bürgerbewegung Finanzwende arbeitet, für rot-rot-grüne Bündnisse als „ernsthafte Optionen“ geworben. Komplett ausschließen wollte Kühnert ein solches Bündnis für die Zukunft aber nicht. „Ich würde mich nicht auf die ferne Zukunft festlegen“, sagte Kühnert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kevin Kühnert (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Kevin Kühnert sieht kaum Chancen für eine rot-rot-grüne Koalition auf Bundesebene.
- Außenpolitische Gründe, insbesondere der Umgang mit dem Ukraine-Krieg, werden als Argument gegen ein Bündnis genannt.
- Kühnert schließt eine rot-rot-grüne Koalition für die Zukunft nicht komplett aus.
Warum ist das wichtig?
- Außenpolitische Positionen der Linkspartei sind problematisch für eine Koalition.
- Umgang mit dem Ukraine-Konflikt schafft Unsicherheit über Verantwortung im Bündnis.
- Kühnert bleibt offen für zukünftige Entwicklungen, schließt eine Koalition nicht aus.
Wer ist betroffen?
- Kevin Kühnert
- SPD
- Linkspartei
Zahlen/Fakten?
- Kevin Kühnert sieht kaum Chancen für eine rot-rot-grüne Koalition auf Bundesebene.
- Außenpolitische Gründe, insbesondere der Umgang mit dem Ukraine-Krieg, sind Hauptargumente gegen ein solches Bündnis.
- Kühnert bedankt sich für die Linke, schließt ein Bündnis in der Zukunft jedoch nicht komplett aus.
Wie geht’s weiter?
- Kühnert sieht keine Chancen für rot-rot-grüne Koalition auf Bundesebene wegen außenpolitischer Faktoren.
- Umgang der Linkspartei mit Waffenlieferungen in der Ukraine ist problematisch.
- Er schließt ein zukünftiges Bündnis nicht komplett aus.
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