Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Friedensplan für Ukraine und Russland
Berlin () – Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) hat eingeräumt, dass der Bundesregierung der offenbar neue Friedensplan der US-Administration hinsichtlich des Krieges zwischen Russland und der Ukraine nicht bekannt gewesen sei. „Also mir persönlich jedenfalls nicht“, sagte Frei den Sendern RTL und ntv.
„Die ersten Nachrichten, die man dazu sieht, die sind durchaus verstörend“, so der CDU-Politiker weiter. „Es mutet etwas an, als ob Putin damit Kriegsziele erreichen könnte, die er auf dem Schlachtfeld nicht erreicht hat. Und das wäre sicherlich ein Ergebnis, das nicht akzeptabel wäre“, sagte der Kanzleramtschef.
„Darüber hinaus mangelt es massiv an Glaubwürdigkeit, denn wir erleben ja die stärksten Angriffe Russlands auf die Ukraine derzeit. Und wir erleben auch, dass das primär gar nicht gegen militärische Ziele gerichtet ist, sondern gegen die Energieinfrastruktur, gegen zivile Infrastruktur.“ Es sei eine sehr perfide Situation, die Russland an dieser Stelle schaffe. „Und deswegen muss man sicherlich auch sehr vorsichtig sein bei allem, was man jetzt tut.“
Nach Berichten der „Financial Times“ unter Berufung auf am Gesprächsprozess beteiligte Personen verlangt der angebliche Friedensplan große Zugeständnisse der Ukraine. Das von Russland angegriffene Land solle die umkämpften Gebiete Donezk und Luhansk vollständig räumen und seine Armee halbieren.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Thorsten Frei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Kanzleramtschef Thorsten Frei räumt ein, dass der Bundesregierung der neue US-Friedensplan nicht bekannt war.
- Der Plan soll große Zugeständnisse der Ukraine verlangen, darunter die Räumung umkämpfter Gebiete.
- Frei äußert Bedenken hinsichtlich der Glaubwürdigkeit Russlands und der aktuellen Angriffe auf die Ukraine.
Warum ist das wichtig?
- Regierung muss sich über neue Friedenspläne im Ukraine-Konflikt informieren
- Glaubwürdigkeit der Verhandlungen ist angesichts der aktuellen russischen Angriffe fraglich
- Notwendigkeit, vorsichtig mit Entwicklungen umzugehen, die Russlands strategische Ziele fördern könnten
Wer ist betroffen?
- Bundesregierung
- Ukraine
- Russland
Zahlen/Fakten?
- Kanzleramtschef Thorsten Frei: Friedenplan der US-Administration unbekannt
- Größere Zugeständnisse der Ukraine im Friedensplan: vollständige Räumung von Donezk und Luhansk, Halbierung der Armee
Wie geht’s weiter?
- Bundesregierung prüft die Glaubwürdigkeit des Friedensplans
- Warnung vor möglichen Zugeständnissen der Ukraine
- Vorsichtige Handlungsweise in der aktuellen Situation
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